Freitag, 29. August 2008

Wellen, Wind und weiße Segel...


Für jeden ist Segeln natürlich etwas anderes. Nach ein paar schönen sonnigen Stunden auf dem Großen Jasmunder Bodden wird man allerdings noch kein Fanatiker. Das kann sich aber durchaus ändern: Zum Beispiel wenn ein paar gute alte Freunde aus Hamburg zum Segeln nach Rügen kommen. Der eine war Kristoph, der andere Albrecht. Kristoph brachte gleich noch einen weiteren Freund mit und kurzerhand hieß es: "Komm doch mal zum Segeln nach Altefähr..." Wir starteten bei starken Winden und wurden uns noch vor Hiddensee bewußt, das dieser Törn nicht ganz ohne war. So drehten wir und segelten - vielleicht wäre in diesem Fall "bretterten" die richtigere Bezeichnung - den Strelasund herunter.

Unser neues Ziel hieß also nicht mehr Neuendorf, sondern Neuhof. Die Marina erreichten wir recht unproblematisch und die Hamburger Schnitzel und Bratkartoffeln (- ein wirklicher Geheim-Tipp!) füllten den nicht minder großen Teller. Nur der Rück-Törn hatte es in sich: Gegen den Wind kreuzen. Doch dank Rasmus drehte die Windrichtung und mit unserem erfahrenen Skipper Kristoph liefen wir pünktlich - wie verabredet - um 18.00 Uhr in den Hafen Altefähr wieder ein. Die eigentliche Entdeckung? Es war das Segeln. Lernen kann man es ja bei vielen Rügener Wassersportschulen. Aber bei einem Wetter wie diesem zeigt sich, ob man das Wissen um die Naturgewalten auch zu nutzen versteht und die Kontrolle über die Lage des Bootes hat...