Dienstag, 7. März 2017

Der Bericht aus dem Kulturausschuss

Hinter dieser Tür tagte der Ausschuss
Sassnitz (SAS). Nach der Eröffnung der heutigen Sitzung erfolgte das Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung sowie die Feststellung der Beschlussfähigkeit. Anfragen der Bürger blieben aus, ebenso gab es keine Mitteilungen oder Anfragen der Mitglieder des Ausschusses. 

Zu den Top-Tagesordnungspunkten gehörte bereits im Vorfeld die Betreuungssituation in den Kindertagesstätten, die sich in Sassnitz in freier Trägerschaft befinden. Zu den dazu geladenen Gästen zählten u.a. Herr Pfeifer, Geschäftsführer Volkssolidarität Insel Rügen e. V., Herr Waedow, Geschäftsführer AWO Soziale Dienste gGmbH und Frau Wachsbaum, Leiterin Kita "8. März".  
Zu den Einrichtungen der Volkssolidarität: Wie berichtet wurde, gibt es bei der Einrichtung im Rügener Ring derzeit 150 Kinder und ausreichend Erzieher.  Für zusätzliche Kinder gibt es zwar Kapazität aber kein Personal. Gleiches gilt für "Lütt Matten". 
Von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) war zu hören, dass ihr Neubau noch einmal verputzt wird und man dafür auf eine frostfreie Periode wartet. Wenn alles nach Plan läuft, dann soll die Einrichtung am 12. Mai 2017 offiziell eingeweiht werden. Für 10.00 Uhr ist an diesem Tag der Beginn eines "Tages der offenen Tür" geplant. Zur Personalsituation: Im Moment gibt es mehr Personal, als gebraucht wird - aber: Das wird aber gerne in Kauf genommen. Kinder können noch aufgenommen werden. 
Zu den Themen, die sich in der Zukunft stellen. gehört auch die Hort-Frage. Ab dem neuen Schuljahr gibt es offensichtlich eine höhere Nachfrage von Hortplätzen als derzeit angeboten werden können. Allerdings gibt es darauf keinen Anspruch. So wird zunächst das Gespräch mit der Schule gesucht werden müssen.

Dann folgte der Bericht des Seniorenbeirates über Maßnahmen bzw. Aktionen 2017. Dazu waren Herr Kozik und Herr Klemm eingeladen worden.

Anschließend folgten Informationen zur Umgestaltung des Fischerei- und Hafenmuseums. Doch auch bei den folgendenen Vereinsthemen drehte es sich um das Thema Geld. So möchte das Dokumentationszentrum Prora e.V. einen Zuschuss für seine Projektarbeit erhalten. Der Antrag dazu wurde allerdings nicht fristgerecht eingereicht. Am Ende sprachen sich dennoch 5 dafür - bei 4 Gegenstimmen und 1 Enthaltung - aus. Auf Fürsprache durch den Ausschuss konnte sich auch das Grundtvighaus freuen. Hier gab es sogar eine einstimmige Unterstützung bei der Abstimmung durch den Aussschuss, so dass die Hilfe des beratenden Gremiums für einen nachträglichen Zuschuss - des ebenfalls nicht fristgerecht eingereichten Antrages - für das Jahr 2016 gegeben ist. 

Die Vereinsförderung in Sassnitz ist herausragend auf der Insel Rügen. Immerhin hatte die Stadt bereits 185.000 Euro im Haushalt dafür vorgesehen. Das Problem: Die Summe reicht wahrscheinlich immer noch nicht aus. Denn alleine die beantragte Summe belief sich zum Ende 2016 schon auf 200.000 Euro. Grund genug sich über eine Optimierung der Förderung von Vereinsarbeit Gedanken zu machen.