Donnerstag, 1. Juni 2017

Ausritte über die Insel Hiddensee

Reiten: Viele fangen schon früh an (Foto: Fotolia)
Kloster. (RO) Auf dem Rücken der Pferde kann man die Insel einmal ganz anders für sich entdecken. Mit dieser neuen Perspektive – man sitzt „hoch zu Ross“- verändert sich auch der Blickwinkel. Hier, in einer entschleunigten Welt, wie Hiddensee, ist das Reiten und die dabei
gewonnen Eindrücke ohnehin nicht mit Ausritten daheim vergleichbar. Und falls man noch nie auf einem Pferd gesessen hat, dann sollte man die Gelegenheit hier vielleicht gerade nutzen. Zudem können wir noch einiges von unserem Pferd lernen. Denn während wir uns noch über die Hatz des Alltags zergrübeln, lebt das Pferd, auf dem wir „Platz genommen“ haben, bereits  in der Gegenwart. Es handelt instinktiv, kennt die Tageszeit – auch ohne Uhr. Das konnten wir früher  auch einmal, aber der „Fortschritt“ und die Technik haben uns abhängig gemacht und verändert. 

Also beginnen wir wieder in der Gegenwart. Das heißt die rechtzeitige Wahrnehmung unserer Um- welt und die entsprechende Reaktion, denn unser Pferd erwartet eine klare Führung. Auch etwas, was uns im Alltag wegen fauler Kompromisse verloren gegangen ist. Schon bald wird klar: Reiten ist Selbstfindung. Man erkundet nicht nur die Insel Hiddensee, sondern natürlich (oder vor allem?) auch sich selbst.

Die Ausritte auf Hiddensee sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Sie führen vornehmlich durch die Heide oder am Bodden entlang. Der Vorteil: Man kann sie - gemeinsam mit Berittführer - unternehmen. Der Anbieter für diese Geländeritte - der Fuhrmannshof Neubauer - verfügt über Langzeiterfahrung mit Pferden. Die ursprünglichen Pferdezüchter haben Anfang der 90er Jahre einen Landwirtschaftsbetrieb mit Reit- und Fahrangeboten gegründet.

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