Donnerstag, 29. Juni 2017

Flagge zeigen für eine atomwaffenfreie Welt

Premiere: Binz zeigt am 7. Juli 2017 Flagge gegen atomare Bewaffnung. (Foto: KV Binz)
Binz. (BM) Seit Februar 2017 ist das Ostseebad Binz Teil des internationalen Netzwerkes „Mayors for Peace“. In diesem haben sich 7.000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern zusammengeschlossen, um gemeinsam die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. Der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider sagte dazu: „Die verheerenden Atombombenabwürfe der Amerikaner auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 sollten der Welt Mahnung sein, dass so etwas nie wieder passieren darf.“ Ihm bereite die angespannte weltpolitische Lage, die Brisanz der nordkoreanischen Raketentests und mögliche Folgen militärischer Konflikte große Sorge. Deshalb freue er sich, dass die Binzer Gemeindevertretung im Dezember 2016 fraktionsübergreifend und einstimmig dem Antrag der Linksfraktion gefolgt ist, dem Bündnis gegen atomare Bewaffnung beizutreten.
Binz ist - nach Sassnitz - bereits die zweite Rügener Kommune die dem Netzwerk
„Mayors for Peace“ beigetreten ist, deutschlandweit sind es 470 Städte und Gemeinden. Ihr Ziel ist es, eine verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und den Beschluss einer Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen. Als Zeichen dafür werden Binz und Sassnitz auch am 7. Juli die Flagge des internationalen Netzwerkes „Mayors for Peace“ aufziehen und damit "Flagge zeigen."