Samstag, 29. Juli 2017

Binz dankt den DLRG-Rettungsschwimmern

Auf die Retter vom DLRG ist in Binz und Prora Verlaß (Foto: Familie Finsterbusch)
Binz. (BM) Sie tun auf sieben Rettungstürmen an der Prorer Wiek ihren Dienst: 27 Rettungsschwimmer der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Grund genug um auch einmal von Seiten des Ostseebades Binz "Danke!" zu sagen. Und so lud Bürgermeister Karsten Schneider zu einem Grillabend für die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer ein.

Gestern, am 27. Juli 2017, wurden vor allem zwei von ihnen zur "Halbzeit" geehrt: Frank Voßmerbäumer - für 30 Jahre Wasserrettungsdienst - sowie Suse Wührmann für zehn Jahre Einsatz im Wasserrettungsdienst. Die Auszeichnung nahm Peter Sieman, der Leiter des Zentralen Wasserrettungsdienst-Küste vor.
 
Noch bis Mitte September sind die Rettungsschwimmer der DLRG täglich von 9 bis 18 Uhr im Einsatz. Dabei opfern einige sogar ihren Urlaub für den freiwilligen Dienst als Wasserretter. Bedingt durch das durchwachsene Wetter auf Rügen war die bisherige Saison jedoch eher durch kleinere Einsätze geprägt. So ging es beispielsweise um die Versorgung von Schnittwunden oder abgetriebene Schwimmkörper.
 
Das ließ den Wasserrettern auch die Zeit, um die vier neuen Rettungskajaks auszutesten. Sie wurden allerdings bisher nur vorsorglich eingesetzt. Der derzeitige Binzer Wachführer, Frank Voßmerbäumer, sieht hier auch eine Akzeptanz, denn: „Unsere Präventivstreife per Kajak kommt bei den Badegästen gut an.“ Schließlich - so  Voßmerbäumer - würden die Retter vom DLRG so auch besser wahrgenommen. Dies konnte auch Thorsten Janiszewski für Prora bestätigen. Das derzeitige DLRG-Team, welches an der Prorer Wiek zum Einsatz kommt, ist Berlin, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Brandenburg angereist.