Dienstag, 8. August 2017

Vorpommern-Fond: Landaufschwung wird gefördert

Starkow. (SAS) Wie kann man die regionale Wertschöpfung erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum sichern? Antworten darauf versuchen Projekte zu geben, die an bundesweiten Modellvorhaben teilnehmen, die unter dem Motto "Land(auf)Schwung" stehen. Die
Vorhaben wurden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Ziel angeregt, um strukturschwache ländliche Regionen aktiv im Umgang mit dem demografischen Wandel zu unterstützen.
 
Eine der 13 Förderregionen ist der pommersche Landkreis Vorpommern-Rügen. Hier ist es u.a. das erklärte Ziel regionale Lebensmittel so weiterzuverarbeiten bzw. zu veredeln, dass eine bessere Wertschöpfung stattfindet. Zu den aktuellen Projekten zählt beispielsweise eine Bio-Rösterei, eine Erwerbsimkerei und ein Gemüsefermentationszentrum. Die drei von insgesamt 18 Vorhaben im Landkreis folgen dem Trend der Regionalisierung und können zur Schaffung eines positiven Gesamtbildes der pommerschen Region beitragen.
 
Neben der Förderung durch den Bund erfolgt im Gegensatz zu allen anderen Regionen Deutschlands in Vorpommern auch eine zusätzliche Förderung durch das Land. Dies wird auch so bleiben, versicherte der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann. Er erklärte: „Bis 2018 wird das Modellvorhaben durch das Landwirtschaftsministerium gefördert." Außerdem kündigte der Staatssekretär an: „Ich freue mich, heute zusagen zu können, dass der Landesanteil 2019 aus dem Vorpommern-Fonds geleistet wird. Denn das sind Projekte, die unsere Region voranbringen." Dahlemann weilte heute zu einem Besuch in Strakow und verschaffte sich einen Überblick zu den Projekten der Region.