Dienstag, 8. August 2017

Was uns der Garten bedeutet...


Ein Gastbeitrag des Vereins Kreideheilbad Sassnitz

Ob nun eine Parzelle in Gartenverein gepachtet oder der Garten hinter dem eigenen Haus, eines ist allen gemeinsam. Die Freude an dem Wachsen und Gedeihen von Pflanzen und Tieren. Während der eine Bienenstöcke in seinen Garten stellt, der andere lieber ein paar Hasen oder Tauben züchtet, der nächste sich über seine Blumen freut oder auch alles zusammen genießt.
Dabei geht die Entstehungsgeschichte der Kleingärten bereits über 150 Jahre zurück. Während man im 19. Jahrhundert die sogenannten "Armengärten" für die Selbstversorgung ersann, kennen viele den Kleingarten eher als den nach dem Leipziger Arzt Dr. Schreber benannten Schrebergarten.
 

Eines haben alle Gärten gemeinsam. Sie sind für Familien und Berufstätige Rückzug- und Entspannungsort, sie binden sonst ausgegrenzte Personengruppen in das Vereinsleben mit ein, sie dienen der Selbstversorgung und lockeren die Bebauung auf. Gärten bieten als Bindeglied die Möglichkeit am sozialen Leben teilzuhaben. Ob es beim Plausch überm Gartenzaun ist oder bei der gemeinsamen Arbeit im Verein. Nicht zu unterschätzen ist die Betätigung an der frischen Luft.
 
 
So wie vielen Kleingärtnern in Sassnitz ist auch der derzeitig amtierende Bürgermeister Frank Kracht ein bekennender Gärtner. Auch er freut sich über den grünen Daumen seiner Frau und die Früchte tragenden Bäume in seinem Garten.
Sassnitz hat viele Kleingärten und jeder Kleingärtner ist stolz auf ihn und möchte ihn nicht missen. Jedoch kollidieren manchmal die Interessen von zukünftigen Flächennutzungen im Stadtgebiet. Für eine Bewahrung der Authentizität und auch für ein Kreideheilbad sind die Erhaltung von Kleingärten von unschätzbarem Wert.
 
Der Vorstand

 
---

Zu unseren Gastautoren zählen u.a.:
Klaus Ender, Holger Friedrich, Siegbert Geitz, Frieder Jelen, Dirk Liedtke, Kurt und Susanne Monz, Judith Schwarz, Herbert Trilk, Maik Zilian