Dienstag, 5. September 2017

Die 1. Einwohnerkurkarte für Rügen

So sieht sie aus: Die "Einwohnerkurkarte" als Musterbeispiel für Rügen
Binz (BM). In den letzten Wochen gab es in Binz Post vom Bürgermeister Karsten Schneider. Deren Inhalt war erfreulich, denn der Bürgermeister betonte darin das Miteinander im Ostseebad Binz und zukünftigen Seebad Prora sowie das Ziel durch positive Veränderungen die Gemeinde Binz noch lebens- und liebenswerter zu machen.

Doch die eigentliche Überraschung befand sich am Ende der Zeilen: Die "Einwohnerkurkarte". Mit ihr soll es Bürgern, die ihren Hauptwohnsitz in Binz bzw. Prora haben möglich sein, nun auch Leistungen und Ermäßigungen in Anspruch zu nehmen, die den Urlaubern der Gemeinde bereits zur Verfügung stehen. Zu ihnen zählt beispielsweise die kostenfreie Nutzung der Bäderbahn, öffentlicher Toiletten oder die kostenfreie Ausleihe von Büchern im Kleinbahnhof. Rege angenommen - davon konnten wir uns selbst ein Bild machen - wird bereits der ermäßigte Besuch von Konzerten oder Veranstaltungen.
 
Mit der "Einwohnerkurkarte" gibt Binz auf der Insel zweifellos die richtige Richtung vor. Denn auch die Einwohner sollten an der geschaffenen Infrastruktur und dem Angebot für Urlauber teilhaben. Bleibt zu wünschen, dass andere Städte und Gemeinden auf Rügen diesem Beispiel folgen.