Mittwoch, 27. September 2017

Schönheit einmal anders


Ein Gastbeitrag von Matjana Thunhorst

Jeder Mensch ist anders. "Gott sei Dank!" möchte man sagen und dennoch: Manchmal muss man auch als Frau etwas nachhelfen, um die entsprechende Wirkung auf ´s starke Geschlecht zu erzielen oder sich einfach nur schöner zu fühlen. Schminke oder Make-up ist dabei schon für unsere Mütter und Großmütter - manchmal mehr, manchmal weniger - ein gutes Mittel der Korrektur gewesen. Sie war uns Frauen wichtig: dort, wo Mutter Natur uns vielleicht nicht so üppig beschenkt hat.

 
Dabei ist das Zieren des eigenen Körpers wahrscheinlich so alt, wie die Menschheit selbst und auch dies unterlag dem Wechsel der Zeiten und Geschmäcker. Wer heute in die Geschichte des Schminkens schaut, mag aufatmen. Vorbei die Zeit toxischen Bleiweißes, das makellose Blässe zum Ziel hatte und sogar Abzesse der Gesichtshaut hervorrufen konnte. Wer damals - im Mittelalter - schön sein wollte, musste also wirklich leiden. Doch seit über hundert Jahren hat auch die Verträglichkeit von Kosmetik, die Vermeidung von gesundheitlichen Nebenwirkungen, einen immer höheren Stellenwert erhalten. So ist auch die Schönheitspflege einem stetigen Wandel unterworfen. Neue Trends sind an der Tagesordnung. 

Meine Entdeckung? "Permanent Make-up". Und wie der Name es schon sagt: Dabei geht es um ein Dauerhaftes Make-up. Wer sich täglich schminkt und abschminkt, wird die Vorteile schon bei dem Gedanken an die mit dem Schminken verbundenen Zeit, erahnen können. Heute ist die Entwicklung soweit, dass man ein perfektes Aussehen - einmal erzielt - weit über zwei Jahre "konservieren" kann.
Das klingt erst einmal ungewöhnlich. Doch das "Permanent Make-up" folgt der Hautgestaltung, wie sie auch schon seit ewigen Zeit existiert: Denn dabei handelt es sich um kosmetische Tätowierungen im Gesicht.

Dieser Trend beschränkt sich jedoch nicht nur auf Augenbrauen oder Liedstriche. Auch Wimpernkranzverdichtung und Lippentönung oder sogar Lippenumrandung - mit Schattierung - sind möglich.

Als Kosmetikerin habe ich mir kürzlich selbst ein Bild von dem Trend machen können. Mir war dabei wichtig, dass man auf Hautverträglichkeit setzen kann und das Permanent Make-up auch für Allergiker geeignet ist. Nun bin ich selbst auf den Geschmack gekommen, habe mich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt und letztlich sogar die Schulbank dafür wieder "gedrückt".

Sicher unterliegt auch dieser Trend am Ende dem Geschmack jedes Einzelnen, aber in der Sache ist er sicher für viele Frauen eine Alternative. - auch für mich!
 
 
Matjana Thunhorst
Die Rüganerin aus Reetz bei Neuenkirchen beschäftigt sich
mit Trends im Bereich Kosmetik und Schönheitspflege.
 
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