Sonntag, 19. November 2017

Nie wieder Krieg!


„Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Toten zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet die Abkehr vom Hass, bedeutet die Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat Liebe not.“
Paul Löbe, Reichstagspräsident (1922)
Rügen (SAS). Kriege, wie die zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert, schaffen Ausnahmesituationen. Am Ende dieser waren Millionen von Opfern zu beklagen. Ihnen auch über den Tod hinaus Würde durch eine angemessene Ruhestätte zu geben, ist Anliegen des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. So wurden in den letzten Jahren auch zahlreiche Kriegsgräberstätten auf Rügen - auf Initiative von Wilhelm Hacker, Vorsitzender des Regionalverbandes Rügen - wieder in Stand gesetzt.

Seit 1919 gibt es mit dem Volkstrauertag auch einen Tag, an dem der Opfer gedacht wird. Waren es zunächst die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges,  wird heute aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Auch auf unserer Insel:

Garz. 10.30 Uhr: Trauergottesdienst in der St. Petrikirche. / 11.30 Uhr: Gedenkfeier an dem Kriegerdenkmal am Burgwall / Bergen. 14.00 Uhr: Ökumenische Andacht auf dem Alten Friedhof. / Sassnitz. 14.00 Uhr: Gedenkveranstaltung auf dem Alten Friedhof an der Waldmeisterstraße, im Anschluss wird auch der Toten auf dem Waldfriedhof Dwasieden gedacht. / Putbus. 10.30 Uhr: Gottesdienst in der Putbusser Kirche / 12.00 Uhr: Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal im Park. Sellin. Gedenkgottesdienst um 9.30 Uhr / Middelhagen. Gedenkgottesdienst um 11.00 Uhr, anschließend Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Denkmal für die Gefallenen.