Mittwoch, 31. Januar 2018

Baurecht: Wie "junge Wilde" zu "alten Hasen" werden

Am Donnerstag, den 1. Februar 2018, gibt es in Dreschvitz eine Einführung ins Baurecht
Dreschvitz. (SAS) Wer kennt das nicht? Irgendwo werden Bäume gefällt, weil sie Projekten im Weg stehen, die schon mal mit bunten Animationen für eine schöne Aussicht in die Zukunft werben. Oftmals stehen Bürger (aber auch Abgeordnete in den Städten und Gemeinden!) dann vor dem Problem, dass sie (je nach Vorkenntnis) nur "Bahnhof" verstehen. Eine Bildungs- und Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 1. Februar 2018, im Dreschvitzer "Haus der Generationen" könnte dies ab 19 Uhr ändern...

Wo liegen die Schwerpunkte der Veranstaltung? Allgemein könnte man von einer Einführung in das Baurecht sprechen. Speziell wird der Referent Torsten Schäfer, der als Architekt und Bauplaner tätig ist, jedoch zu den Themen Flächennutzungspläne, Bebauungspläne und städtebauliche Verträge sprechen. Das Gute dabei: Es können auch Fragen durch die Gäste zu den Themen gestellt werden.
 
Anlass für das Zustandekommen der ersten Veranstaltung dieser Art war für die Organisatoren von einer Dreschvitzer Bürgerinitiative übrigens die Sorge um die Zukunft Rügens. Kein Wunder! Denn so, wie beispielsweise der Dreschvitzerin Rita Falk, geht es sicher vielen, die in den abgeholzten Wäldern und der ungebremsten Bebauung freier Flächen auch einen zunehmenden Verlust von Identität sehen. Oftmals haben dabei kleine Fehler - die ihren Anfang in den Bürgervertretungen von Städten und Gemeinden (auch durch Unwissenheit) nehmen - später erhebliche Wirkungen auf die Störung des Miteinanders in Alltag und Alltagsstruktur.
 
Die Veranstaltung wurde parteiunabhängig organisiert und richtet sich nicht nur an interessierte Bürger, die mehr zum Thema wissen möchten, sondern auch an Bürger, die darüber nachdenken bei der nächsten Kommunalwahl anzutreten und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. In diesem Sinne kann man den Organisatoren nur viel Erfolg für diese erste Veranstaltung wünschen, damit viele weitere folgen werden. Übrigens ist auch bei den Aktivitäten der Bürgerinitiative eine Checkliste für Gemeindevertreter angedacht. - Das klingt doch vielversprechend, um  für die Belebung der Bürgerbeteiligung in den Städten und Gemeinden zu soregn, oder?