Dienstag, 16. Januar 2018

Quo vadis Prora?

Blick auf die Blöcke im Süden der Gesamtanlage
Prora (BM). Am Dienstag, den 23. Januar 2018, findet um 13.30 Uhr die Vorstellung einer Machbarkeitsstudie für den Betrieb einer Bildungs- und Dokumentationsstätte Prora in der Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen (Tribseer Damm 76 in Stralsund) statt.

Wie uns die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 15, Frau Sonja Steffen (SPD), heute mitteilte, wurde die Arbeit der MuseoConsult im Auftrag des Vereins Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora erstellt. Vorgestellt wird sie am angekündigten Termin vom Vorstand des Proraer Vereins. Neben den Bundestagsabgeordneten Frau Sonja Steffen (SPD) und Frau Kerstin Kassner (Linke) wird daran auch Herr Uwe Neumärker von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden in Europa teilnehmen.

Zu der dafür anberaumten Pressekonferenz sollen auch Landrat Ralf Drescher (CDU) und der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider sowie Jochen Schmidt von der Landeszentrale für politische Bildung anwesend sein. 

Der Ende Mai 2017 gegründete Proraer Verein setzt sich - laut der Mitteilung der Bundestagsabgeordneten Frau Sonja Steffen (SPD) - dafür ein, dass an dem historischen Ort dauerhaft über die wechselvolle Geschichte aufgeklärt wird. Ziel ist es, ein Bildungs- und Dokumentationszentrums zur Geschichte Proras im 20. Jahrhundert in der Anlage in Block 5 des ehemaligen KdF-Bades in Prora auf Rügen zu errichten.