Sonntag, 14. September 2008

Rüganerin wird Deutsche Meisterin

utschlands beste Surfer sind vom WSC Rügen
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Dranske. Die Deutschen Meisterschaften im Speedsurfen forderten auch in diesem Jahr den Aktiven wieder alles ab. Bei den Läufen vor Rügen – vom 6. bis 13. September 2008 - war aber vor allem eines gefragt: Nervenstärke! Fast eine Woche ließ der Wind auf sich warten. Dann blies er mit einer Stärke von 8 bis 9 gleich so stark, dass die Regatta zu einer richtigen Materialschlacht wurde. Gebrochene Gabelbäume und zerfetzte Segel zeugten davon ebenso wie verlorene GPS-Geräte. Verstauchungen und Krämpfe lichteten das ursprünglich 30-köpfige Starterfeld weiter. Am Ende konnte der Neubrandenburger Michael Naumann seinen Titel bei den Männern erfolgreich verteidigen. Für die Überraschung der Saison sorgte allerdings Kathrin Stein vom Wind Surf Club (WSC) Rügen (Beide Sportler: Bild links). Die Insulanerin setzte sich auch gegen die Top-Favoritin und Vize-Weltmeisterin von 2005, Birgit Höfer aus Stuttgart, durch und siegte so erstmals bei den Deutsche Meisterschaften im Speedsurfen der Frauen. Und was macht der Nachwuchs? Auch da brauchen sich die Rüganer sportlich derzeit keine Sorgen machen: Mit Johannes Stein ging einer der zukünftigen Hoffnungsträger an den Start und schlug sich bereits achtbar bei den Männern. So blickte auch der gastgebende WSC-Vorsitzende, Uwe Ahlers, letztlich zufrieden auf die Veranstaltung: „Die Sportler konnten sich erneut von den guten Bedingungen für Windsurfer, die Dranske zu bieten hat, überzeugen. Auf diesen Erfolgen werden wir weiter aufbauen.“
Rügens Nachwuchshoffnung: Johannes Stein
(PA-Meldung vom 13.09.2008)