Dienstag, 25. Februar 2014

Gedenkstunde für die Opfer des Bombenangriffes auf Swinemünde

Gedenken an die Opfer von Swinemünde (Usedom)
Usedom. Am Mittwoch, den 12. März 2014, lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern zu einer Gedenkstunde auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke ein. Zur traditionelle Veranstaltung auf der Insel Usedom wird in diesem Jahr der Präsident des Verbandes und Außenminister a. D., Markus Meckel erwartet. Neben ihm wird auch der Ahlbecker Pfarrer Klaus-Peter Weinhold eine Gedenkansprache halten.
Am 69. Jahrestag des Bombenangriffes auf Swinemünde wird der geschätzten 23.000 Opfer gedacht, die am 12.März 1945 den Tot fanden. Damals heulten gegen 12.05 Uhr in Swinemünde die Sirenen. Der Ankündigung eines Fliegerangriffs folgte eine etwa einstündige Bombardierung der Stadt durch 671 schwere viermotorige Bomber der 8.US Luftflotte sowie 412 Jagdflugzeuge. Dabei versanken unter der Last von 1609 t Bomben das Hafengebiet, die Altstadt und die Strandsiedlung in Schutt und Asche. Zu den Leidtragenden gehörten neben den Bewohnern der Stadt auch viele Flüchtlinge. 12 voll beladene Transportschiffe hatten Swinemünde angelaufen - sechs sanken, darunter die "Cordillera" und die „Andros“. Allein dabei fanden 570 Menschen, meist Frauen und Kinder, den Tod.