Samstag, 15. März 2014

Neue Sicht auf alte Meister

Caspar David Friedrich (1774-1840)
Greifswald. Neue Medien eröffnen auch neue Wege. So setzt der Autor Detlef Stapf derzeit bei seinen Recherchen über den pommerschen Maler, Caspar David Friedrich, auf ein sogenanntes P-Book. Dieses "projectbook" ermöglicht es, Studien zu Themen in Diskussion und durch neue Erkenntnisse zu ergänzen. Da der Maler bis heute die Kunstgeschichte vor Rätsel stellt und über keinen anderen Künstler des 19. Jahrhunderts derart gestritten wird, können sich Feststellungen temporär ändern. Deshalb ist die Form der Nutzung neuer Medien optimal zur Fortschreibung und Aktualisierung geeignet.
Der Journalist Detlef Stapf hat viele Jahre in Neubrandenburg gearbeitet. Obgleich sein Projekt ursprünglich nur die Lücken in der Biografie von Caspar David Friedrich füllen sollte, so ist die gegenwärtige Studie von 500 Seiten - lt. der Meldung einer überregionalen Nachrichtenagentur - dazu geeignet, neue Diskusionen anzustossen.
Friedrich gilt bis heute - neben dem ebenfalls pommerschen Maler Phillip Otto Runge - als einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Romantik.  (zum P-Book...)