Sonntag, 16. März 2014

"Wenn in stiller Stunde..."

Gustav Adolf Pompe (1831-1889)

Greifswald. So beginnt das Lied, das derzeit einige Gemüter im Landkreis Vorpommern-Greifswald erhitzt. Anlaß dafür gibt das Programm der CDU, das für die Kreistagswahlen im Landkreis Vorpommern-Greifswald u.a. auf "Heimat und  Tradition" setzt. Ihr Landesvorsitzender, der gebürtige Weixdorfer, Lorenz Caffier, meinte bereits im November des letzten Jahres gegenüber der "Schweriner Volkszeitung": "In meinen Augen ist es wichtig, dass den Schülern Werte vermittelt werden, die eine Identifikation mit der Heimat ermöglichen. Nur dann können sie lernen, Verbundenheit mit ihrem Land herzustellen." Dem folgt auch inhaltlich der Torgelower Philipp Amthor (Junge Union), denn schließlich ist „der Gebrauch der Bezeichnung Pommern für unsere Heimatregion... ...nicht zu kritisieren, sondern stattdessen eine unproblematische Selbstverständlichkeit.“ Folgerichtig ist der Erhalt der niederdeutschen Mundart und eine stärkere Gewichtung des Pommernliedes (von G. A. Pompe) im Unterricht an den Schulen Teil der CDU-Programmatik. Damit steht man in der politischen Landschaft keineswegs isoliert. Nico Völker - Jahrgang 1980 - von der FDP bekennt auf seiner Internetseite: „Die Landeshymne Vorpommerns ist das Pommernlied..."