Freitag, 3. April 2015

„Die Leute von Züderow“

Seit über hundert Jahren werden auf den Inseln Rügen und Hiddensee, sowie in der Hansestadt Stralsund Filme gedreht. Dabei sollen auch die mehrteiligen Filmserien nicht unerwähnt bleiben..

Der erste Teil der Serie „Die Leute von Züderow“ wurde am 4. Januar 1985 im DDR-Fernsehen ausgestrahlt. Dabei geht es – wie in allen weiteren fünf Folgen – auch bei „Tödliche Begegnung“ um die alltägliche Arbeit der Polizei auf dem Lande. Der Start wird Lutz Riemann als VP-Meister Lutz Antrak dabei keineswegs leicht gemacht, denn sein Schwiegervater, Rohrdachdecker Griebnow, hat überhaupt nichts für ihn übrig, zumal der neue Schwiegersohn ihm vorwirft, ein Wilddieb zu sein. Da kann sich der Herr Polizist schon mal nach einer neuen Bleibe umschauen, oder? Doch dann vollzieht sich eine uner-wartete Wende, als auch noch im Museum eingebrochen wird...
Ein bekanntesten DDR-Schauspieler: Fred Delmare
In den weiteren Folgen ermitteln ebenfalls bekannte Schauspieler – wie Bernd Storch, Dietmar Richter-Reinick, Fred Delmare, Jürgen Trott und Jörg Kleinau als Streifen-, Wasser- oder Transportpolizisten. Sie sollen der Staatsmacht ein sympathisches Äußeres geben. Ob die Charme-Offensive Mitte der 80er gelang? Es lässt sich nur noch schwer beurteilen. Als sicher gilt dagegen, dass die Filmstreifen nicht nur in der Hansestadt Stralsund, sondern auch auf der Insel Rügen abgedreht wurden. Ein Wiedersehen im deutschen Fernsehen ist zunächst nicht angedacht. - Wahrscheinlich würde die Sendung auch etwas aus der Zeit gefallen wirken. Empfehlen lassen sich aber die Erinnerungen von Bernd Storch. 2012 erschien sein Buch „Von zur See bis zur Oder. Aus dem Leben eines wasserscheuen Taugenichts“.