Donnerstag, 15. September 2016

Wandern wir mal... Auf Hiddensee!

Bildunterschrift hinzufügen
Kloster. (RO) Aufenthalte auf Hiddensee eignen sich immer optimal zum Wandern und sind zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis - vor allem mit unserer Karte vom Norden der Insel!
Allerdings ist zu beachten, dass es im Bereich der Steilufer immer wieder zu Abbrüchen und Unfällen gekommen ist, die sich vermeiden lassen, wenn man wichtige Hin- weise und Warnschilder beachtet. Nutzen Sie daher am Besten immer die gekennzeichnete Wege und Treppen. Vermeiden Sie bitte Spaziergänge an den Steilküsten bei Sturm und Hochwasser. Alle Wanderungen erfolgen auf eigene Gefahr und sollten das Wetter berücksichtigen.
 
Wanderung zum Inselblick
Vom Hafen in Kloster führt ein Weg zum Hauptweg des Ortes. Diesen läßt man allerdings links liegen und begibt sich weiter einen aufsteigenden Plattenweg - vorbei an einem mit Weiden umsäumten Teich - entlang. Nach etwa 1,5 km erreicht man den „Inselblick“.
Hier laden Bänke zur Rast ein und man kann die ganze Insel überschauen. Linker Hand von der Südspitze der Insel kann man bei guter Sicht die Kirchtürme der Hansestadt Stralsund erblicken. Die Entfernung zu ihnen beträgt etwa 35 km.
(Länge: 1,5 km / Dauer: etwa 0,2 h)
 
Wanderung zum Enddorn
Etwa 200 m vom Hafen entfernt beginnt der Postweg, der durch Kloster zur „Lietzenburg“ führt.
Sie wurde 1904/05 für den Maler Oskar Kruse erbaut. Von hier führt ein schmaler Weg zur Steilküste, dem wir bis zur „Hucke“ folgen. Die vorstehende Nase der Steilküste, die mehrfach durch Steinmauern befestigt und geschützt wurde, bietet eine gute Aussicht auf die Ostsee.
Parallel zur Küste folgen wir dem weiteren Wanderweg bis zur Treppe, die uns den Abstieg an den Strand ermöglicht. Wanderun- gen dieser Art sind sehr steinig. Bei Hochwasser ist der Saum zwischen Brandung und Steilküste entsprechend schmal, aber im Geröll lassen sich dafür interessante Versteinerungen finden. Vorbei geht es am „Swantiberg“ und auch am „Toten Kerl“. Dann nimmt die Höhe der Steilküste zum Enddorn stark ab. 
Ein Weg führt nun landeinwärts nach Grieben, einem Ortsteil von Kloster. Der Name ist slawischen Ursprungs und die Ansiedlung ist wahrscheinlich die älteste auf Hiddensee.
Nun geht es wieder zurück nach Kloster - vorbei am - mit Weiden umsäumten - Teich und über den Hof des ehem. Gutes Kloster.
(Länge: 11 km / Dauer: etwa 3 h)  
 
Wanderung zum Leuchtturm
Vom Hafen Kloster geht es vorbei am Hotel „Hitthim“ und über den Hof des ehemaligen Gutes.
Links befindet sich der bereits mehrfach erwähnte Dorfteich. Unser Ziel erreichen wir über einen Plattenweg. Das Gelände steigt langsam an. Schon bald erreichen wir den „Inselblick“. Weiter führt uns der Weg zum Bakenberg. Schon aus der Ferne ist nun der Leuchtturm erkennbar.
Er wurde 1888 erbaut und steht auf dem 70 m hohen Schluckswiek- berg. Der Leuchtturm selbst ist 23 m hoch. Er ist gegen ein geringes Entgeld begehbar und lädt zu einem weiten Blick über die Insel - und bei guter Sicht bis zur Hansestadt Stralsund - ein.
Weiter geht es zum Leuchtfeuer- gehöft und dann durch den sog. Honiggrund. Dann ist auch der Swantiberg erreicht. Mit 64,5 m ü. d. M. ist er die höchste Erhebung der Insel. Im Osten erkennt man deutlich die Insel Rügen.
Hügelabwärts geht es nun zum Enddorn und von dort über Grieben zurück nach Kloster.
(Länge: 9 km / Dauer: etwa 3 h)
 
Sicher eine gute Hilfe: Unsere Karte vom Dornbusch!
 
Auch eigene Wanderungen sind planbar. Anregung gibt die  vorhergehende Karte. Sie soll eigene Entdeckung für Gäste der Insel ermöglichen.