Dienstag, 10. Januar 2017

Akten kehren nach Sassnitz zurück


10. Januar 2017: Historischer Tag für Sassnitz
Sassnitz. (SAS) Heute, am 10. Januar 2017, fand um 10.00 Uhr eine Pressekonferenz zur Rückgabe von Akten an das Stadtarchiv Sassnitz statt. Eingeladen dazu wurde vom Leiter des Stadtarchivs, Frank Biederstaedt.
 
Dabei handelt es sich um Bestände, die am 29. April 1971 an das damalige Staatsarchiv Greifswald übergeben wurden. Deren Umfang wurde von ursprünglich 12 laufende Meter auf 4 laufende Meter Akten eingekürzt (SAS berichtete).
An die 20 Gäste fanden sich zum heutigen Termin ein. Dabei wurde von Seiten des Sassnitzer Bürgermeisters Frank Kracht und des Sassnitzer Stadtpräsidenten Norbert Thomas (CDU) dem Stadtarchiv für seine Arbeit gedankt und die weitere Unterstützung des Parlaments zugesagt. Auch wurde betont, dass man noch mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit eines eigenen Archives in Sassnitz benötige. Herr Schöbel, der Direktor des Landesarchives in Greifswald, bekräftigte dabei, dass er der Auffassung ist, dass kommunale Aktenbestände auch in die Kommunen gehörten. Das begünstigte auch im Falle von Sassnitz den Verhandlungserfolg zur Rückgabe von Akten aus den Landesarchiven. Inhaltlich sind die Unterlagen von Interesse, weil sie aus dem Zeitfenster der 20er, 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts sind. So darf man sich auch u.a. weitere Aufschlüsse zum Kreideheilbad Sassnitz erhoffen.
 
Aus dem Anlass der Aktenrückgabe wurde auch noch einmal an die Anfänge des Archivs unter Frau Riemichen erinnert. Diese Arbeit wird nun erfolgreich von dem Team um Stadtarchivar Frank Biederstaedt fortgesetzt.