Donnerstag, 23. März 2017

15. Ernst-Boll-Umweltpreis wird ausgelobt

Ernst Boll - der Namensgeber des Umweltpreises (Zeichnung von Theodor Schloepke)
Schwerin. (SAS) Noch bis zum 30. Juni 2017 haben Einzelpersonen, Gruppen, Verbände oder juristische Personen die Möglichkeit, sich am Wettbewerb um den 15. Ernst-Boll-Umweltpreis des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern zu beteiligen.

Dieses Mal geht es bei dem seit 1992 ausgelobten Preis um das Thema "Streuobstwiese, Bienenweide und Co. - Engagement für die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft" das auch einen landesbezogenen Charakter haben muss. Die dazu notwendigen Unterlagen können direkt beim Landtag von Mecklenburg-Vorpommern kostenfrei angefordert werden. Ziel ist es dabei, herausragende Initiativen zum Umwelt- und Naturschutz zu würdigen, die weitere Arbeit der Preisträger zu fördern und zur umweltpolitischen Bewusstseinsförderung in Mecklenburg und Vorpommern beizutragen. Dabei sollen Leistungen ausgezeichnet werden, die Vorbildfunktion haben und an anderer Stelle wiederholbar sind, damit das Land als attraktiver Lebensraum erhalten bleibt und zukunftsfähig entwickelt wird.
Der Ernst-Boll-Umweltpreis ist der einzige deutsche Umweltpreis, der von einem Landesparlament ausgelobt wird. Er erinnert auch an das Wirken des Neubrandenburger Naturforschers und Historikers Ernst Boll (1817-1868). Zu seinen Werken zählte u.a. auch die "Geognosie der deutschen Ostseeländer zwischen Eider und Oder" (1846) oder "Die Insel Rügen" (1858).