Dienstag, 26. Mai 2015

"Keep Rollin!"

 
Ein Gastbeitrag von Alexander Lenz

Spricht man über Longboarden, so denken viele, es sei eine Modeerscheinung und stammt vom Skateboarden ab. Aber es ist genau anders herum.  Das Streetskateboarden stammt vom Longboarden ab. Es begann in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts  und hat nach einem zwischenzeitlichen
Aufschwung Mitte der 60er Jahre und einer gewaltigen Krise in den 70ern, mit alle dem Hype für das Streetskateboarden, seinen Höhepunkt in diesem Jahr erreicht.   Aber was macht die Faszination des Longboardens aus?  Zunächst einmal steht hier die leichte Erlernbarkeit im Vordergrund. Im Gegensatz zum Streetskateboarden sind die Bretter länger und die Rollen weicher, was ein Gefühl des Surfens auf der Straße vermittelt.  Auch die Achsen sind wesentlich beweglicher als die eines Skateboards. Hinzu kommen die vielen verschiedenen Formen der Boards, die eine Vielzahl von Styles und Disziplinen fördern.  Dadurch wird das Longboarden nie wirklich langweilig. Schaut man in die großen Metropolen, so ist ein Trend zu erkennen, der das Longboarden alternativ zum Fahrrad als neues Transportmittel erhebt. Vom professionellen Downhillfahrer bis zum junggebliebenen Endvierziger findet sich für jeden eine Nische in diesem Sport, dessen Höchstgeschwindigkeitsrekord derzeit bei über 130 km/h liegt.  Die Boards beginnen in einem Preis- segment von 120 Euro, wobei ein Testen und Beraten lassen im Shop essentiell ist, denn leider befinden sich unter den vielen Anbietern auch einige schwarze Schafe.   Also – rauf auf das Brett und Keep Rollin!
 
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Unser Hinweis: Wer sich mit dem Longboard über die Insel bewegen möchte, findet in Thiessow (Mönchgut) einen Verleih. Mehr Informationen

http://www.inselreport.de/p/rugen-outdoor.html