Mittwoch, 28. Februar 2018

Tückische Gefahr auf Rügens Straßen

PKW wird heute am Nachmittag zwischen Altefähr und Gustow geborgen
Rügen (SAS). Am Wochenende kam er dann doch: Der Winter. Hüllte er zunächst die Insel in ein weißes Kleid, so gab er ihm am Montag mit eisigen Temperaturen sogar die Gewißheit, dass er dann doch noch etwas zu bleiben gedenkt. Dabei lagen die Temperaturen abhängig von den Ortslagen zwischen -13 (Putbus) oder - 8 Grad (Binz).

Dazu kamen Schneefälle. Und obgleich ein wenig die Sonne einige wärmende Strahlen schickte, ganz weg ging der Schnee von den Straßen nie. Dafür sorgte dann der Wind. Er ist wohl die gefährlichste Zutat für einen Winter auf Rügen; erst recht, wenn es wie zwischen Altefähr und Gustow an Schneezäunen fehlt und die Straßen dessen wirbelndem Treiben mit Windböen der Stärke fünf bis acht ausgesetzt sind. Die Fahrt auf der mit Schnee bedeckten Straßen endete so auch links und rechts der Straße (s. oben). 

PKW überschlägt sich heute am Nachmittag zwischen Karnitz und Garz (Foto: Polizei)
Die Strecken, auf denen es gefährlich ist, sind den Rüganern bestens bekannt: Zwischen Gustow und Altefähr oder zwischen Karnitz und Garz. Hier verlor ein Fahrer eines Hyundai die Kontrolle durch eine Schneewehe und überschlug sich. Er ist zum Glück nur leicht verletzt. Tückisch sind dabei immer Straßen, die offen für Wind sind und so mit Scheewehen überzogen werden. So wie zwischen Bergen und Karow oder Sagard und Lietzow.

Wenn man den Wetterprognosen glauben mag bleiben uns auf Rügen noch bis zum Wochenende die eisigen Temperaturen, Schnee und Wind erhalten. Da empfielt es sich also besser einen Gang runter zu schalten und sich den Fahrbahnbedingungen anzupassen, damit am Ende alle eine gute Fahrt haben.
Nur noch schwer passierbar: Straße zwischen Poseritz und Garz