Sonntag, 11. März 2018

Mit Schlittenhunden über die pommersche Insel

Einer der Höhepunkte des Jahres: "Baltic Lights" (Foto: © ExperiArts Entertainment - Stefan Stuhr)
Heringsdorf (UO). Ausnahmezustand auf Usedom! Das Schlittenhunderennen "Baltic Lights" entwickelt sich auf der pommerschen Insel zu einem der Veranstaltungshöhepunkte. Das Konzept ist simpel: Zuschauer haben die Möglichkeit Prominente mal ganz anders zu sehen und zu erleben - hinter Schlittenhunden, die über den Ostseesand fegen...

Das nördlichste Schlittenhunderennen Deutschlands, das bereits im ersten Jahr etwa 25.000 Zuschauer anzog, wird von Till Demtrøder initiert. Der "Hamburger Jung", der auch Botschafter der Seenotretter ist, genießt auf den pommerschen Inseln reichlich Ansehen; hatte er doch hier bereits die "Rügen Cross Country" und später die "Usedom Cross Country" etabliert.
Der Start des nördlichsten Schlittenhunderennens erfolgte trotz Zwischenfalls am Samstag ohne Verzögerung
Auch dieses Mal ging es neben dem Wettkampf von Prominenten auch um einen guten Zweck: Das soziale Engagement für die Welthungerhilfe verknüpft mit einer Werbung für die Region. Die wirbt auch mit ihren Trophäen für die Sieger, denn sie wurden in den Stralsunder Behindertenwerkstätten hergestellt. In diesem Jahr konnten sich am Samstag u.a. die Moderatorin Inge Schneider, Schauspielerin Gerit Kling und die Olympiasiegerin im Fünfkampf Lena Schöneborn darüber freuen, während bei den Männern Schlagerstar Maximilian Arland, Schauspieler Patrick Fichte und Sänger Robert Redweik zu den Gewinnern zählten. Am Sonntag ging es dann für die Profis auf die Rennstrecke.
 Till Demtrøder über die Besonderheiten in diesem Jahr:
"Wir haben hier mehr als 30 Kilometer Kabel verlegt, um die Videoübertragung
zwischen Heringsdorf und Ahlbeck zu gewährleisten."

Überschattet wurde die Veranstaltung von einem Zwischenfall am Samstag. Wie die Polizei mitteilte, hatten unbekannte gefährliche Gegenstände auf die Strecke geworfen. Ein entsprechender Hinweis erreichte das Polizeirevier Heringsdorf bereits am Morgen gegen 7.40 Uhr. Nach einer Prüfung und anschließenden Säuberung konnte das Rennen glücklicherweise ohne weitere Beeinträchtigungen und wie geplant stattfinden.