Montag, 12. März 2018

Zeigt her Eure Füße...

Immer wichtiger: Unsere Füße...
Ein Gastbeitrag von Matjana Thunhorst

Er ist ein amerikanisches Idol: Lionel Richie. Und wenn man seinen Namen ausspricht, dann haben wohl viele sofort sein zeitloses "Hello" aus dem Jahre 1983 im Kopf. Nun wurde ihm also eine besondere Ehre zu Teil. Er durfte in Hollywood vor dem berühmten TCL Chinese Theatre seine Hand- und Schuhabdrücke hinterlassen...

Er tat es übrigens hunderten von Stars gleich, die sich so auf dem Platz auf dem Hollywood Boulevard verewigten und Teil des Mythos wurden, der jedes Jahr Millionen an Besuchern anzieht. Ich habe mir manchmal vorgestellt, wie wohl einigen zumute gewesen wäre, wenn sie ihren Fußabdruck hinterlassen müssten (Also: Socke aus und vor laufenden Kameras den nackten Fuß in den Beton drücken). Es ist komisch, aber: Mit zunehmendem Alter werden unsere Füße immer wichtiger, sind sie doch am Ende das wichtigste Körperteil, um am Alltag teilzuhaben. Nur gemessen daran, räumen wir ihnen im Leben einfach zu wenig Beachtung ein.

Das beginnt mit der Wahl der Schuhe und dem, was wir ihm (gerade als Frau!) durch die Wahl unserer Absätze so zumuten, oder? Bei mancher Frau, die ihren Schuhschrank öffnet, könnten ausgerechnet ihre Schuhe ganz eigene Geschichten erzählen. Und das geht den Füßen oft nicht anders. Einer der Gründe, warum auch die Pediküre, also die Fußpflege, bei einigen eher (bei anderen später) an Bedeutung gewinnt.

Gut zu Fuß? Dafür müssen wir etwas tun...
Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, viel steht oder läuft, weiß, was wir täglich (unabhängig von dem "Korsett" in das wir uns dabei zwängen) unseren Füßen antun. Und wieviel Entspannung empfinden wir gerade bei einem 10- bis 20-minütigem warmen Fußbad? Die nun aufgeweichte und gut durchblutete Haut bietet anschließend die Möglichkeit einer umfassenden Pflege, dem Schneiden der Nägel oder dem letzten Schliff den sie beim Feilen derselben erhalten. Nicht zu vergessen die sanfte Entfernung von Hornhaut oder aber auch von Hühneraugen.

Letztere sind eine Sache, die uns Menschen wohl seit einer Ewigkeit begleitet. Schon die Griechen und Römer erwähnten sie und ihre Behandlung. Aus späterer Zeit sind auch Rezepte und Zaubersprüche überliefert. Ob diese halfen? Wir wissen es nicht, aber: Spätestens ab dem 12. Jahrhundert kümmert sich ein ganzer Berufszweig (des Baders) um das Wohl und Wehe der Füße. Und obgleich die Fußpflege doch immer stärker in den Blickpunkt unserer Schönheitspflege rückte, so musste deren Anerkennung (auch im medizinischen Sinne) noch lange warten.

Fußpflege, damit wir unsere Füße herzeigen können...
Heute gibt es die Möglichkeit sich in die Hände von kosmetischen Fußpflegern zu begeben. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn hier werden meist auch Massagen und sogar das Lackieren von Fußnägeln angeboten.

Für alle, die überhaupt noch keine Vorstellung davon haben, wie heute Schönheitspflege an den Füßen aussieht, habe ich ein paar Fotos gemacht.

Noch ein kleiner Tipp: Achtet auf Eure Füße! Sie sollten uns lieb und teuer sein. Das beginnt übrigens bereits bei einem guten Fußbett in der Kindheit. Und geht ruhig öfter einmal barfuß (eine Empfehlung, die mir schon mein Hausarzt gab). Eure Füße werden es Euch später danken, versprochen!

Und außerdem? Dann müsstet Ihr auch keine Angst haben, wenn Ihr doch noch nach Hollywood eingeladen werdet. Immerhin könntet Ihr jederzeit Eure Schuhe ausziehen und Eure Füße herzeigen... ;)

Matjana Thunhorst
Die Rüganerin aus Reetz bei Neuenkirchen beschäftigt sich
mit Trends im Bereich Kosmetik und Schönheitspflege.
 
 
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(Die von den einzelnen Autoren veröffentlichten Texte, Leserbriefe und Beiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder)