Montag, 2. April 2018

Historischer Film zum Stettiner Schloß wird gezeigt

Um 1909 malte Prof. Willy Stoewer den Stettiner Hafen mit dem Schloß
Stettin (SAS). Am kommenden Dienstag soll der Film "Das Stettiner Schloß" in Stettin mit anschließender Schloßführung gezeigt werden. Anlass ist das 775. Jubiläum zur Verleihung des Stadtrechts an Stettin als „oppidum Stetin“ - eine Stettiner Abwandlung des Magdeburger Stadtrechts - durch Barnim I. Der Film zur Residenz der pommerschen Herzöge gilt als einzigartiges Dokument.
Der nun gezeigte Filmstreifen basiert auf einer dreiteiligen Dokumentation, die 1958 und 1961 entstanden ist und 2006 im Archiv des Schloßes wiederentdeckt wurde. Ein wesentlicher Teil zeigt dabei die zerstörten Überreste des Schloßes, dass durch einen alliierten Bombenangriff auf Stettin im Jahre 1944 schwer beschädigt wurde.

Außerdem sind auch Aufnahmen des beginnenden Wiederaufbaus nach dem Krieg, hier vordergründig des Nordflügels, zu sehen. Dieser gilt als wichtigster Teil der pommerschen Residenz der Greifenherzöge. Der Wiederaufbau des Schloßes erstreckte sich übrigens noch bis in das Jahr 1980 und erfolgte im Renaissance-Stil. In den letzten Jahren richtete sich die Restaurierung vor allem auf die ehemalige Schloßkirche aus. Im letzten Jahr machte das Stettiner Schloß durch einen Einsturz mehrerer Deckenpfeiler und eines Teils der Decke (Nordteil). Die Ursache dafür ist bislang unklar.