Montag, 23. Juli 2018

Die städtebauliche Bedeutung der Sundpromenade

Historisches Foto der Sundpromenade
Stralsund (PA). Bis heute wird sie von den Stralsundern geschätzt: Die Sundpromenade. Als städtebaulicher Freiraumentwurf aus der Zeit der Weimarer Republik handelt es sich um einen vom Straßenlärm befreiten Raum, der zudem noch über einen alten Baumbestand verfügt.

Dabei lehnt sich die Lindenallee, die auf den Gartenbauinspektor Hans Winter (1895-1969) zurück geht, an den Stil der Strandpromenaden bekannter Ostseebäder an. Als Bindeglied zur anleigenden Stadt mit dem Knieperteich fungiert dabei die Schillanlage, die als Kleinod Stralsunder Gartenkultur gilt. Sie wurde vor einigen Jahren nach den originalen Plänen von 1920 wiederhergestellt und bezaubert Gäste durch die jahreszeitlich wechselnde Blütenpracht.

Am Samstag, den 28. Juli 2018, lädt die Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur zu einem gartenhistorischen Spaziergang ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Schill-Denkmal.


Das Foto vom Schill-Denkmal entstand im Frühjahr 2018