Freitag, 13. Juli 2018

Landkreis lehnt Göhrener Flächennutzungsplan ab

Mitglieder der Bürgerinitiative Lebenswertes Göhren (BILG) (Foto: BILG)
Göhren (BM). Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat die 4. Änderung des Flächennutzungsplans („Wohngebiet Stabenweg“) aufgrund einer Stellungnahme des Biosphärenreservates Südost-Rügen abgelehnt. Eine Vorab-Meldung seitens der Bürgerinitiative Lebenswertes Göhren (BILG), die sich auf die Aussage eines Mitglieds bezog, welches direkt vom Bauvorhaben B-23 Stabenweg betroffen ist, wurde heute auch durch das Bauamt des Amtes Mönchgut bestätigt.

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Göhren (BILG) sieht in dem Ergebnis einen ersten Erfolg. Die Initiative hatte sich im Jahre 2015 gegründet, weil sie das Verschwinden des Grüns im Ostseebad beklagte, dass immer mehr dem Beton weichen müsste. Anlass war damals, dass auf einer Ackerlandfläche 33 Bauplätze für Eigenheime und Zweifamilienhäuser ausgewiesen werden sollten. Bernd Elgeti, Mitglied der Bürgerinitiative, sagte 2015 zum Ziel der Bürgerinitiative: "Wir wollen verhindern, dass der Außenbereich von Göhren aufgeweicht wird."

In dem umstrittenen Bebauungsplan Nr. 23 „Wohngebiet Stabenweg“ sah man schon zu diesem Zeitpunkt einen ersten Schritt, der das Tor für weitere Bebauungen im Außenbereich öffnen könnte. Um den Bedarf zu decken, plädiert die Bürgerinitiative stattdessen für die Umsetzung vorhandener B-Pläne. Damit lag sie inhaltlich auf einer Linie mit der ursprünglichen Argumentation des Gemeinderats. Der hatten noch im Jahre 2012 mit dieser Begründung dem Vorhaben am Stabenweg eine Absage erteilt.


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