Montag, 30. Juli 2018

Sanierung im Putbusser Park geht weiter

Sanierung des Weges an den "1000-jährigen-Eichen" zum Theater
Putbus (PA). Der Putbusser Park. Er ist einer der Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Residenz und kostete die Stadt am Rügischen Bodden alljährlich sechsstellige Beträge, die bisher allerdings alleine der Pflege zugeordnet wurden. An eine Sanierung des Parkes war so noch gar nicht zu denken.

Dann kam vor etwa drei Jahren die gute Nachricht aus Schwerin: Das Wirtschaftsministerium des Landes wollte die Wiederherrichtung des landschaftlichen Kleinods mit 2,7 Millionen Euro unterstützen. Insgesamt sollten - so der Plan - sogar 3,3 Millionen Euro dafür eingesetzt werden. Neben der Wiederherstellung von Wegen im Park selbst, sollten allerdings schon 1/3 der Gelder in einen Parkplatz (der sich unweit des Rendantenhauses befindet) fließen, um hier zukünftig bis zu 100 Autos und 10 Busse aufzunehmen, die einmal Besucher zum Park bringen könnten. 

Mauerwerksarbeiten am "Rosencafé" sind bereits abgenommen
Die Ernüchterung kam im Sommer diesen Jahres. Das NDR-Fernsehen brachte den Fortschritt bei der Parksanierung in einem Beitrag für das "Nordmagazin" so auf den Punkt: "Wo sind die Millionen?" Auf die Suche machten sich danach gleich mehrere Putbusser. Die Ausschussmitglieder reagierten damit auf Nachfragen der Bürger, warum es denn so schleppend im Putbusser Park mit den Arbeiten voran ginge. Am Ende wandte man sich sogar mit einem deutlichen Protestbrief an die BIG Städtebau, den Sanierungsträger, wie der Sender zu berichten wusste. Denn: "Vor zwei Jahren hat die Stadt mit der Sanierung begonnen. Seit Herbst aber passiert hier fast gar nichts mehr." Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen gegenwärtig bereits 2/3 der Gelder investiert worden sein. Der NDR konkretisiert auch die getätigten Investitionen: "in neue Gräben, die Allee zum Schloßpark, in einen neuen Parkplatz und in das Gehölz." Anfang des nächsten Monats solle es endlich auch bei den Baumaßnahmen weiter gehen - so die Aussage vor etwa zwei Wochen.

Die sogenannte "Dreikönigstreppe" soll nun auch wiederhergestellt werden
Wie nun die "Putbusser Nachrichten" in ihrer aktuellen Ausgabe mitteilen, wurden zwischenzeitlich die Arbeiten am Mauerwerk nahe dem Rosencafé abgenommen. Ein Neubau der dort einmal vorhandenen Pergola, unter der einst auch Kaffee und Kuchen serviert wurde, und die Sanierung der sogenannten "Dreikönigstreppe" werden folgen. Auch die Wege von der Kirche zum Schloßplatz, um den Schwanenteich und zum Rendantenhaus stehen dann mit auf dem Plan zur Umsetzung. Noch ist der Park allerdings eine Baustelle, die Putbusser und ihre Gäste nach anderen Fußwegen suchen lässt. Hoffen dürften sie, dass die Wegesanierung nachhaltiger ist als bisher. Viele der in den letzten beiden Jahrzehnten sanierten Wege benötigen heute schon wieder eine "Erfrischungskur".

Einige der bereits sanierten Wege bräuchten allerdings schon wieder eine Überholung