Donnerstag, 2. August 2018

Dr. Knapp: Er hofiert den Massen-Tourismus...


Ein Leserbrief von Klaus Ender

Welch ein Pamphlet des Dr. Knapp...der uns "ewig Gestrigen "die Leviten liest - und zuvor die demokratischen Grundrechte außer Kraft setzt, um "den Brückenbau Königsstuhl" durchzupeitschen.

Die Urlauber, die bisher zum Königsstuhl wanderten, bezeichnet er als "belästigende, tausendfache Menschenfüße" und die Touristen, die dann von der Brücke schauen würden, kommen aus einer "glücklichen Stadt" (Sassnitz) - oder sind "weltweit" angereist, um das Kunstwerk "Königsstuhl-Brücke" zu sehen. Mit "noch mehr" Touristen - "Hossa-Rufen" wirbt er für Rügen, das momentan im Autoverkehr erstickt!

Er hoffiert den Massen-Tourismus, der eher zum Untergang Rügens beiträgt, weil "Massen" nicht das erhoffte Geld einbringen, sondern Dreck hinterlassen und in Massen durch die Insel geschleust werden.

Das Tafelsilber Rügens - die Natur und der Erholungswert - werden verschleudert und die Natur betoniert. Das Idyll, das Rügen einst auszeichnete muss man inzwischen mit der Lupe
suchen.

Ich spreche dem Projekt des Schlaich-Büros nicht das Können ab, aber ich protestiere gegen den Bau, weil der Königsstuhl ein derart sensibles Terrain ist, das durch das Einrammen der riesigen Stützfeiler in den schlammigen Kreidegrund zusätzliche Gefahren herauf beschwört, die bis zum Kreideabbruch des Königsstuhls führen können.

Wenn dieser Fall eintritt, möchte ich diejenigen hören, die für diesen Bau waren!

Punkt 2 ist die riesige Dimension, die dieser Bau haben würde. Er zerschlägt die ganze natürliche Raumordnung der Kreideküste. Hier findet kein "Eingriff" in die Natur statt - hier wird  ein"Würgegriff" angesetzt, der ein beliebtes Wanderziel und Naturschutzgebiet als erste Opfer fordert!

Das eigentliche Anliegen eines "Nationalparks" wird hier mit Füßen getreten! Anscheinend macht sich die Stadt Saßnitz und das NP-Zentrum ihre eigenen Gesetze...

Am Schluss seiner "Schlaich-Werbung" lässt sich Knapp herab und fordert die gesamte Parteien-Landschaft auf, sich über poiltische Grenzen hinweg zu setzen - und gemeinsam das Projekt zu befürworten. Dass sind die Leute, Herr Knapp, die Sie als "Verhinderer" Ihrer Politik - und als "Ewig gestrige" bezeichneten, als Sie stellv. Landrat waren. waren !

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Lesen Sie auch den Leserbrief dazu:

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