Donnerstag, 2. August 2018

Mukran: Die liebe Not mit der Notdurft...


Unerwünschte Besucher und ihre "Hinterlassenschaften"...
Mukran (SAS/BM). Während vor einigen Jahren noch Strandzugänge am Strand von Mukran mit Wegeführungen versehen waren, kann man diese heute nur noch erahnen. Gleichmäßig ist alles plattgetrampelt was auf der verzweifelten Suche zur Notdurftverrichtung im Naturschutzgebiet Küstenstreifen platt zu machen geht. 

Endlich auf Rügen: Raus in die Natur. Und nun?
Das Problem ist nicht neu, sondern auch bereits von der Schaabe bestens bekannt, denn: Nunmehr zieren auch hier Papiertücher und diverse Häufchen den Wegesrand oder tiefer gehende Pfade zu urgeschichtlichen Stellen. Was helfen da schon Schilder? Es scheint als wäre alles (l)egal. Auf den Dünen läuft es sich eben doch entspannter als am Sandstrand. Rauchen macht dabei doppelt soviel Spaß und niemanden kümmert es. Nein, es ist noch viel schlimmer: Sobald man am Strand diese Zustände zu dokumentieren versucht, wird man schon recht scheel von der Seite angeschaut, ob man nicht vielleicht doch nur ein Spanner sei. 

Was helfen da schon Schilder?
Fakt ist: Dem Verursacher, in der Hauptsache Urlauber, kann nicht immer nur alleine dafür verantwortlich gemacht werden, wenn es keine Toiletten und ordentliche Wegeführungen im Küstenschutzstreifen gibt. Tourismus ja. - Aber bitte nicht so! 

Es scheint als wäre alles (l)egal.
Es liegt auch in der Verantwortung der Behörden, der Gemeinde Binz und der privaten Grundstücksbesitzer dem jetzigen Zuständen Einhalt zu gebieten. Sei es durch den Bau von Toiletten, Instandsetzung der Wege und konsequente Kontrolle der Benutzung dieser. Vielleicht sollte der Parkplatz in Mukran doch in einen offiziellen Wohnmobilplatz umgewidmet werden. Oder aber wir verbrauchen unsere Natur einfach und entsorgen sie dann als ganzes.

Ein weites "Feld" für jedermann?