Montag, 27. August 2018

Pastorin Ellen Nemitz in das Pfarramt eingeführt

Pastorin Ellen Nemitz (rechts) während der Einführung im Festzelt am Strand von Altefähr durch Pröpstin Helga Ruch, begleitet von den Pastoren Bernhard Giesecke (links) und Carsten Süberkrüb. (Foto: PEK / Sebastian Kühl)
Altefähr (PA). Am Sonntag, den 26. August 2018, wurde Pastorin Ellen Nemitz im Festzelt am Strand von Altefähr in das Pfarramt der evangelischen Kirchgemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin eingeführt.

Vorausgegangen war im Februar 2015 die Berufung der Pastorin in das Pfarrdienstverhältnis auf Probe und am 1. Juli 2018 ihre Berufung auf Lebenszeit in der Nordkirche. „Alles wächst aus Gottes Nähe“, sagte Pröpstin Helga Ruch anlässlich des Gottesdienstes im Festzelt von Altefähr. Ellen Nemitz werde - so die Pröpstin - mit den Menschen vor Ort ihren Glauben und ihr Dasein teilen und mit den Gemeinden durch „dick und dünn“ gehen. Und obgleich Ellen Nemitz schon einige Zeit vor Ort tätig gewesen sei, beginne nun wieder etwas Neues.

Mit diesem Fazit bezog sich Helga Ruch auch auf die regionale Pfarrstellenstruktur, denn die sechs Kirchengemeinden Altefähr, Rambin, Sehlen, Garz, Zudar und Poseritz sind eine Region auf die zwei Pfarrstellen kämen. „Das ändert nichts an der Selbständigkeit der Kirchengemeinden, wohl aber an der Form und Intensität ihrer Zusammenarbeit“, meinte Helga Ruch. Und die ist auch in der Zukunft zwischen den beiden zuständigen Pastoren, Ellen Nemitz in Altefähr und Bernhard Giesecke in Garz, notwendig, um den sich den in den Kirchgemeinden stellenden Aufgaben gerecht zu werden.

Ellen Nemitz ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Kinder. Ihr Vikariat absolvierte sie - wie der Pommersche Evangelische Kirchenkreis (PEK) mitteilte - in St. Marien in Stralsund. Zwar wurde die heute 47-Jährige im thüringischen Meiningen geboren, doch Ellen Nemitz kam bereits als Kind nach Pommern, was sicher auch zu einer regionalen Bindung beitrug. Heute beschreibt die Pastorin, die ursprünglich einmal ihr Lehre im Gartenbau hatte, ihren Weg zur heutigen Berufung so: „Ich habe ehrenamtlich in Gemeinden gearbeitet, war unter anderem für einige Zeit in der Jugendarbeit tätig, und bekam dabei mehr und mehr das Gefühl, dass ich für diese Tätigkeit einfach mehr theologischen Hintergrund brauche.“ Und zu ihrer Bindung an die Region bemerkt sie: „Dass ich hier in Pommern bleiben will, war mir schon immer klar. Ich habe hier reingeheiratet und ein echtes Heimatgefühl entwickelt.“

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