Montag, 19. November 2018

Vor 130 Jahren ging das Leuchtfeuer in Betrieb

Alte Postkarte der Photohandlung von Otto F. Thämlitz in Wiek auf Rügen
Am 19. November 1888 wurde das "Leuchtfeuer Dornbusch" im Hochland ("Schluckwieksberg") von Hiddensee in Betrieb genommen. Seither strahlt sein Licht von dem 27,5 Meter hohen Leuchtturm über eine Entfernung von etwa 45 Kilometer (was 24,9 Seemeilen entspricht) über die Ostsee und weist den Schiffen ihren Weg.
Errichtet wurde das Bauwerk als runder Ziegelbau. Die Bauarbeiten zu seiner Errichtung begannen bereits im Jahre 1887. Allerdings wurde er nach seiner Inbetriebnahme im Jahre 1888 noch mehrfach umgebaut bzw. saniert. So wurde auch die Außenwand u.a. mit einer Betonspritzung versehen, die ihm heute seine eckige Form gibt. Auch die nun charakteristische weiße Farbe hat er erst seit 1995. 1991 soll übrigens der letzte Leuchtturmwärter seinen Dienst quittiert haben.


Seit 1994 kann das Wahrzeichen der Insel Hiddensee, das vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund seit 1990 unterhalten wird, auch bestiegen werden. Allerdings ist dies nur bis zu einer Windstärke 6 und ausreichender Sicht möglich. Die Öffnungszeit beschränkt sich dabei - sasisonal abhängig vom Wochentag - zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr.

Im Internationalen Register der Leuchttürme ist das Bauwerk unter der Ordnungsnummer C 2588 eingetragen worden.