Sonntag, 11. November 2018

Windkraft kann krank machen

Windkraftanlagen auf dem pommerschen Festland bei Anklam
Gingst (PA). Am Freitag, den 9. November 2018 hatten sich um 19.00 Uhr mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger aus Gingst und Umgebung zu dem Vortrag von Frau Dr. Susanne Kirchhof in der Mensa der Gingster Schule eingefunden. 


Das Thema des Abends war „Windkraft kann krank machen“. Dabei kam - wie aus einer Pressemitteilung der Gingster Bürgerinititiative hervorgeht - Frau Dr. Kirchhof in ihrem  Vortrag auf ihre Erkenntnisse zu Gesundheitsschädigungen durch Schall von Windkraftanlagen zu sprechen. Fest stehe dabei, wie Frau Dr. Kirchhof erklärte, dass im Abstand bis 20 km u.a. Schlafstörungen, Herzbeschwerden, Beklemmungsgefühle und Panikattacken verstärkt auftreten. Betroffen seien davon nach ihren Ausführungen bis zu 30% der Menschen im vorgenannten Umfeld. Die bereits erwähnten Symptome sollen demnach auch vielfach Auslöser dafür sein, dass Menschen ihre angestammte Heimat verlassen, um ihre Gesundheit zu schützen. Zu den am meisten Betroffenen würden, wie Frau Dr. Kirchhof mitteilte, Kinder zählen. Das Tückische an den Schallemissionen von Windkraftanlagen sei allerdings, dass sie oft nicht hörbar wären. Dennoch würden sie vom gesamten Körper aufgenommen und verarbeitet werden. 

Wie der Pressemitteilung außerdem zu entnehmen ist - brachte einer der Gäste in der sich dem Vortrag anschließenden Diskussion seinen Standpunkt so auf den Punkt: "Menschen werden in der Nähe von Windkraftanlagen zu Versuchskaninchen, da niemand die Unbedenklichkeit von Windanlagen belegen kann." Ein anderer Teilnehmer der Diskussion gab danach zu bedenken: "Neben dem Raubzug auf unsere Geldbörsen durch die durch das ErneuerbareEnergienGesetz verursachten hohen Stromkosten und der faktischen Enteignung unserer Häuser durch Wertverlust, rauben sie uns auch unser Recht auf körperliche Unversehrtheit." Über das Fazit der Veranstaltung war man sich - lt. der uns dazu vorliegenden Pressemitteilung - einig: Windkraft kann uns krank machen und die Politik lässt uns im Stich.