Sonntag, 23. Dezember 2018

TV-Tipp: "Katastrophenwinter 1978 / 1979..:"

Der Schnee liegt bis unter das Dach (© MDR/Saxonia Entertainment/Egon Nehls)

Rügen (PA). Vor 40 Jahren brach der Katastrophenwinter zum Jahreswechsel 1978 / 1979 über Norddeutschland hinein. Eine Extremsituation ergab sich dabei im pommerschen Landesteil und vor allem auf der Insel Rügen. 
Wenn Zeitzeugen sich heute zurückerinnern und von zwölf Meter hohen Schneewehen erzählen, die sich auftürmen, dürften sie von Nachgeborenen zunächst nur ungläubige Blicke ernten. Doch dass sich der Schnee weit über die Baumkronen der Alleen auftürmt und die Kälte Wellenkämme gefrieren lässt, Menschen und Autos verschluckt werden und die Natur ungeahnte Kräfte freisetzt - das alles war vor 40 Jahren real.

In Mitteleuropa gefriert der Alltag bei Temperatren von zwanzig Grad unter Null. – Sechs Tage in Eis und Schnee? – Das ist eine Dokumentation, die einen Schneesturm Geschichte(n) schreiben lässt. Die neue 90 Minuten Dokumentation des MDR erzählt detailliert, facettenreich und chronologisch die Ereignisse der Wintertage zum Jahreswechsel 1978/79. Dabei zeigt die Regisseurin Katja Herre nicht nur originale Filmaufnahmen jener Tage, sondern lässt auch die Zeitzeugen noch einmal selbst zu Wort kommen. 

Am 2. Januar 2019, wird die Dokumentation "Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79" um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen gezeigt.

Alleestraße mit meterhoher Schneewehe (Foto: © MDR/Saxonia Entertainment/Egon Nehls)