Freitag, 11. Januar 2019

Fachkräftesicherung wird fortgesetzt

Staatssekretär für Vorpommern: Patrick Dahlemann (Foto: Staatskanzlei M-V/Susi Knoll)
Greifswald (PA). Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD), hat gemeinsam mit dem  Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph eine Fördermittelzusage für die Initiative „Bundeswehr und Wirtschaft – Fachkräftepotential der Zukunft“ an den Unternehmerverband Vorpommern e.V. übergeben.

Dadurch wird eine Fortführung der Arbeit zur Fachkräftesicherung im Rahmen des Netzwerkes „Arbeitskreis SCHULE – WIRTSCHAFT – BUNDESWEHR“ in der Region Ueker-Randow und im Landkreis Vorpommern-Greifswald möglich.

Die Schwerpunkte des Projektes liegen u.a. in der Beratung von Schülern in den regionalen Schulen und Gymnasien bei ihrer Berufsorientierung. Außerdem nimmt die Initiative an Ausbildungs- und Berufsmessen teil und sensibilsiert heimische Unternehmen für die Herausforderungen der Fachkräftesicherung. Dazu dient auch die Durchführung von Unternehmerstammtischen. Ferner spielt auch die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine Rolle. Sie dient beispielsweise zur Gewinnung ausscheidender Soldaten als neue, qualifizierte Arbeitskräfte in Vorpommern. Im Fokus stehen übrigens auch aktive Soldaten, die für ihre Ehe- bzw. Lebenspartner eine berufliche Herausforderung in der neuen Umgebung suchen. Staatssekretär Dr, Stefan Rudolf meinte dazu:

„Das ist eine wertvolle Arbeit für die Stärkung der Wirtschaft in Vorpommern.“

Und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann (SPD),ergänzte:

„Das wichtigste Thema in Vorpommern und erst recht in der Uecker-Randow-Region ist weiterhin die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen. Hier sind wir in den letzten Jahren deutlich vorangekommen. Auch mit der hochmodernen Torgelower Berufsschule sind wir hier gut aufgestellt. Doch der Fachkräftebedarf ist enorm. Deshalb ist es wichtig, dass wir Schulabgängerinnen und Schulabgänger und ausscheidende Soldatinnen und Soldaten dabei unterstützen, sich eine Zukunft bei uns in Vorpommern aufzubauen."

Dabei stehen auch noch aktive Soldaten im Fokus, die für ihre Ehe-/Lebenspartner eine neue berufliche Herausforderung in der neuen Umgebung suchen. Beispiele einer engen Zusammenarbeit sind u.a. die Panzergrenadierbrigade 41 sowie die Agentur für Arbeit

Die Gesamtkosten für das Projekt „Bundeswehr und Wirtschaft – Fachkräftepotential der Zukunft“ betragen etwa 82.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben in Höhe von 33.750 Euro aus Mitteln der Standortoffensive. Aus dem Vorpommernfonds erfolgt eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro. Außerdem werden sich auch die Stadt Torgelow, die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg und der Unternehmerverband Vorpommern an den Kosten beteiligen. 

Weitere Informationen zum Unternehmerverband Vorpommern e.V.