Freitag, 15. Februar 2019

Sein oder Nichtsein...

Blick auf einen alten Werbedruck des Ostseebades Binz
Ein Gastbeitrag der Wählerinitiative "Bürger für Binz" (BfB)

Das Ende von Pro-Binz oder: Kann jemand eine Gemeinde in die Zukunft führen, der nicht einmal seine eigen geschaffene Fraktion zusammenhalten kann?

"Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen..."
William Shakespeare, aus der Tragödie "Hamlet"

Es ist schon erstaunlich, wie Pro-Binz damals aus dem Nichts entstanden ist. Mit gutem Willen u.a. neuen Ferienwohnungen Einhalt zu gebieten und die Verwaltung sowie Gremien offen für die Bürger zu gestalten.

Unser Ort ist gespalten wie nie, und das durch eine vom Bürgermeister und Pro-Binz geschaffene Mehrheit in der Gemeindevertretung und deren Hörigkeit. Lasst Euch die letzten Jahre mal gemütlich durch den Kopf gehen – was wurde geschaffen? Als einzig großes Projekt – und dies übrigens durch alle Gemeindevertreter gewollt – die schon längst überfällig gewordene Sporthalle für unsere Grundschüler. Und weiter? Das Gelände neben der Grundschule, das sogenannte MZO ist noch nicht entwickelt. Die 3-Felderhalle – fehlt immer noch. Viele Gehwege und die Strandpromenade sind sanierungsbedürftig – und das seit Jahren. Stattdessen wird sich in der Verwaltung mit einer Studie zum Bau einer Marina in Prora oder dem Schilderwald in Binz beschäftigt. Als ob wir hier in Las Vegas wären! Gibt es keine anderen Probleme? Wir denken schon!

Die letzten Grundstücke, die im Besitz der Gemeinde sind, werden verhökert! Frage einen Bauern was er als letztes verkaufen würde – sein Land! Auch weiterhin stehen wir als „Bürger für Binz“ für Erbbaupacht. Dies ist langfristig die richtige Entscheidung. Wir befinden uns nach wie vor in der Zinstiefphase bei Darlehen. Warum bauen und investieren wir nicht selbst in kommunalen Wohnungsbau? Geblockt vom Bürgermeister und seinen damaligen Mehrheiten in der Gemeindevertretung durch Die Linke, CDU und teils SPD.

In Richtung Kurverwaltung geblickt: Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat man sich zusammengefunden und arbeitet gut miteinander. Die Kritik, die der Kurverwaltung – allem voran dem Kurdirektor entgegenspross, ist angekommen und es wurde nach Lösungen gesucht. Dieses Jahr werden tolle Veranstaltungen durchgeführt und nach zwei Jahren Arbeit seitens der Kurverwaltung wird die Neuausrichtung auch langsam erkennbar. Hier sind nicht nur wir positiver Dinge, sondern auch die Branche. Letztere wünscht sich eine engere Zusammenarbeit – dies soll ab diesem Jahr auch umgesetzt werden.

Wir haben anscheinend den höchsten Krankenstand in der Gemeinde seit langem. Ebenso sieht es bei der Fluktuation der Mitarbeiter aus. Kennt ihr den Spruch? Die Klugen verlassen das sinkende Schiff zuerst… Woran liegts? In der Regel am Kapitän… Aber diesen haben wir nun noch 6 ½ Jahre.

Fazit: Nehmt von Eurem Wahlrecht gebrauch! Und wir nennen es nicht Recht sondern Pflicht. Lasst uns zusammen mit der neuen Gruppe „Aus der Mitte“ die Mehrheit gewinnen. Gebt im Mai der „BfB-Bürger für Binz“ Eure Stimme!

Anfang März stellen wir Euch unsere Themen und Projekte für die nächsten Jahre vor. Und resümieren mit Euch über die vergangenen Jahre, in denen wir durch Anträge, gezielte Widersprüche und Bürgerbeteiligungen vieles Erreicht haben. Wer Lust und Muße hat sich zu engagieren, schreibt uns einfach an! Nur wer mitmacht kann etwas bewirken!

(Die von den einzelnen Autoren veröffentlichten Texte, Leserbriefe und Beiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder)