Montag, 18. März 2019

Pommersche Technikgeschichte erleben

Der pommersche Flugpionier Otto Lilienthal im Flug an der Fliegestation Steglitz (Foto: Ottomar Anschütz, 1893)
Stettin / Anklam (PA). Wie das Wirtschaftministerium des Landes in einer Pressemitteilung mitteilt, soll die pommersche Technikgeschichte in den Museen Anklam und Stettin besser erlebbar werden. Durch ein gemeinsames museales Konzept soll dies generationsübergreifend umgesetzt werden.

Dazu sollen Anwohner und Gäste dies und jenseits der Oder angesprochen werden. Ferner ist das Ziel Bildungs- und Weiterbildungsangebote, ein Experimentarium sowie ein Lilienthal-LAB zu entwickeln. Während das Stettiner Museum für Technik und Kommunikation (MTK) mit dem Experimentarium u.a. auf das Thema der individuellen Mobilität und die Verkehrserziehung setzt, wird das Otto-Lilienthal-Museum (OLM) das Thema Fliegen im sogenannten "fliegenden Klassenzimmer" entwickeln. Letzteres soll in der Anklamer Nikolaikirche realisiert werden. Dafür sind hier im Kirchenschiff einige Umgestaltungen notwendig, die das Ziel eines "Ikareums" haben.

Wirtschaftsminister Glawe sagte dazu:

„Die oftmals komplexen Themen Technik und Mobilität sollen in den Museen für die Besucher attraktiv gestaltet werden. So kann jeder Interessierte über eigenständiges Forschen, Entdecken und Erfahren ein größeres Technikverständnis entwickeln.“

Projektpartner sind die Hansestädte Anklam und Stettin. Die Gesamtkosten des Projektes betragen knapp drei Millionen Euro. Sie werden aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit etwa 2,5 Millionen Euro unterstützt.

https://www.inselreport.de/p/stettin.html