Dienstag, 16. April 2019

Klaus Ender zeigt "Akt & Landschaft" in Naumburg

Klaus Ender anläßlich der Eröffnung seiner größten Ausstellung mit 200 Aufnahmen in Naumburg (Foto: G. Ender)

Naumburg (PA). Am Freitag, den 12. April 2019, wurde um 17.00 Uhr die Ausstellung "Akt & Landschaft" des Rügener Fotografen und Autors Klaus Ender im Schloß Naumburg eröffnet. In der anhaltinischen Stadt an der Saale ist Klaus Ender kein Unbekannter...

Wie zu erfahren war, verdankt die Domstadt Klaus Enders zufällige Bekanntschaft mit zwei Naumburgern, dass er bereits die Wintermonate der Jahre 1963 und 1964 an der Saale verbrachte. Damals half er im Fotoatelier Fritz Hege aus und trat dem örtlichen Fotoclub bei. Für den Fotografen eine prägende Etappe, die noch vor seinem großen Erfolg als Bildreporter und Fotograf lag.

Das besondere an Naumburg? Hier präsentierte Klaus Ender bereits 1974 - also noch vor dem Durchbruch mit der Ausstellung "Akt & Landschaft" - Landschafts- und Aktaufnahmen unter dem Titel "Land & See". Damit war Grundstein zur Idee für eine kulturpolitische Wende gelegt, die letztlich zur landesweiten Akzeptanz und Anerkennung dieses Genres in der DDR führte. 

Mit der Ausstellung in Naumburg zeigt der Künstler seine bisher größte Ausstellung. Die 200 Bilder sind noch bis Sonntag, den 30. Juni 2019 im Naumburger Museeum zu sehen. Erst im April diesen Jahres ist - also pünktlich zu Klaus Enders 80. Geburtstag - der gesellschaftskritische Bildband "Nackt zwischen Dornen" erschienen.


Klaus Enders Rundgang durch die Ausstellung "Akt & Landschaft" in Naumburg (Foto: G. Ender)