Montag, 8. Juli 2019

1.000 Kilometer für den guten Zweck (1)

Unterwegs an die Ostsee: Hier "durchschnaufen" auf der Fähre in Ketzin am 5. Juli (Foto:privat)
Demmin (PA). Um es vorweg zu nehmen: Berliner haben Humor. Das ist bekannt! Doch wenn ein Hauptstädter sich gemeinsam mit einem Cottbusser als Pedalritter "abstrampelt", um mit einem Tandem in 18 Tagen von Cottbus bis zum Kap Arkona und zurück zu kommen, dann muss es schon ernst gemeint sein...

Und in der Tat! Roland Töppel und Andreas Filert wollen die etwa 1.000 Kilometer (!) im Sattel zurücklegen und so auf ihre ambulanten Hospizdienst aufmerksam machen. Wie viele andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer leisten sie ihren "stillen Dienst am Nächsten". Das dafür nun mal die Werbetrommel rühren? Wer will es ihnen verdenken, schließlich kostet auch dieser Dienst Geld und verdient gesellschaftliche Unterstützung und Wertschätzung.

Unterwegs hat der zweite Pedalritter eine Hand frei für ein Foto (Foto:privat)
Gestern haben die beiden Pedalritter nun die Grenze nach Vorpommern überschritten. Von Gotthun über Waren/Müritz, Sorgenlos und Stavenhagen ging es in die pommerschen Hansestadt Demmin. Von hier aus brachen sie nun weiter in Richtung Ostsee auf und werden wahrscheinlich heute noch Stralsund erreichen. Dazu die Pedalritter:

"Heute Morgen haben wir uns in Demmin aufgemacht und nehmen nun Kurs auf Stralsund. Unser Ziel Kap Arkona rückt in greifbare Nähe! Wir freuen uns auf die schöne Radstrecke und sind gespannt auf unsere heutigen Erlebnisse. Es geht uns gut und wir freuen uns, euch von unserem Tag zu berichten. Bitte erzählt anderen von unserem Anliegen weiter - wir möchten gern noch mehr Spenden sammeln und die Menschen für das Thema Sterbebegleitung sensibilisieren. Bis bald!"

Als weitere Etappen durch Vorpommern sind Dranske (10. Juli 2019), Saßnitz (11. Juli 2019), Greifswald (12. Juli 2019) und Altentrptow (13. Juli 2019) vorgesehen.

Die Grenze nach Vorpommern überschritten: Die pommersche Hansestadt Demmin (Foto:privat)

Wer die beiden Aktiven unterwegs sieht, sollte sie ruhig etwas anfeuern, mal auf die Schulter klopfen oder fragen, ob noch etwas benötigt wird. Natürlich kann man das Vorhaben der beiden "Pedalritter" auch mit einer Kilometer- oder Einzelspende unterstützen. Für diese wird ausdrücklich versichert, dass der geleistete finanzielle Beitrag zu 100% der Arbeit des ambulanten Hospizdienstes zu Gute kommt.

Spendenlink für Kilometer- oder Einzelspenden

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