Freitag, 5. Juli 2019

Auf den Spuren Caspar David Friedrichs

Blick auf die "landschaftliche Inszenierungen" Friedrichs (Foto: Stralsunder Akademie)
Stralsund (PA). Der pommersche Maler Caspar David Friedrich ist vor allem durch seine Darstellung der Küstenlandschaft, von Hünengräbern oder den Kreidefelsen nach wie vor populär. Eher unbekannt ist selbst vielen seiner heutigen Landsleute, dass der Greifswalder oftmals im benachbarten Mecklenburg weilte.

Hier verbrachte er die meiste Zeit auf dem Lande. So war für ihn der Motivreichtum des dörflichen Lebens in Breesen nicht nur das Material für unzählige Zeichnungen, sondern auch Anregung für bedeutende Werke. Detlef Stapf, der u. a. als Feuilleton-Chef des Neubrandenburger "Nordkuriers" arbeitete und sowohl zahlreiche Publikationen zur Kunstgeschichte als auch zur zeitgenössischer Kunst veröffentlichte, forschte im Rahmen des Projektes „Caspar David Friedrichs verborgene Landschaften – Die Neubrandenburger Kontexte“ zum Landschaftsgarten in Friedrichs Werk.

Die Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur unternimmt am Samstag, den 13. Juli 2019, nun eine Exkursion durch den Landschaftsgarten Hohenzieritz und den Kulturlandschaftsraum um Neubrandenburg und Breesen. Hier bewegen sich die Teilnehmer auf den Spuren der landschaftlichen Inszenierungen und der Elemente in der Malerei von Caspar David Friedrich.

Der Treffpunkt für die Führung ist dieses Mal am Samstag, den 13. Juli 2019, um 11.00 Uhr am Eingang zum Hohenzieritzer Schloß. Die Teilnahmegebühr beträgt 15,- EUR.

Weitere Informationen zur Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur 

Weitere Informationen zum Projekt„Caspar David Friedrichs verborgene Landschaften“