Samstag, 28. September 2019

#netzreport

In unserem #netzreport geht es um interessante Nachrichten aus deutschen Online-Medien weltweit, die den Blick weiten und vielleicht sogar Bewegung in die Welt der Nachrichten bringen könnten, indem sie inhaltlich manchmal vielleicht überraschen...

Dänemark: 
Ministergruppe für den Brexit
Während man in Deutschland das Gefühl hat, wir hätten nichts mit dem Brexit zu tun, macht man sich in Dänemark ernsthafte Gedanken. Unter der Schlagzeile "Brexit: Regierung ruft Ministergruppe ins Leben" moderiert "Der Nordschleswiger" dabei das Thema - wie folgt - an:

"Laut Plan verlässt Großbritannien am 31. Oktober die EU. Kommt es dazu und zu einem harten Brexit, wird der Handel mit Großbritannien neuen Regeln folgen. Die Regierung ruft deshalb eine große Ministergruppe ins Leben..."

Da das Risiko eines harten Brexit in Dänemark als hoch eingestuft wird, sind in der Gruppe u.a. das Außen-, das Finanz- und das Justizministerium vertreten. Nachdruck erhält die Maßnahme durch die folgende Beschreibung:

"Auch Jean-Claude Juncker, Vorsitzender der EU-Kommission, der am Montag den britischen Premierminister Boris Johnson traf, sagt, es gebe ein reelles Risiko für einen harten Brexit ohne Vereinbarung..."

Weitere Infos in "Der Nordschleswiger" (Dänemark) 

Luxemburg: 
Was ein Rüganer mit dem Emmy Award zu tun hat

Und weil es beim Brexit auch um Geld geht, soll an dieser Stelle über die Serie "Bad Banks", bei der der Rüganer Christian Schwochow Regie führte, geschrieben werden. Das "Luxemburger Wort" titelt dazu:

„Bad Banks“ für International Emmy Award nominiert"

Und führt erklärend weiter aus:

"Die von Iris Productions mitgetragene Fernsehserie „Bad Banks“ hat eine Nominierung für einen International Emmy Award als „Beste Drama-Serie“ erhalten."

Und laut "luxemburger Wort" soll der Rüganer dies auf Facebook „Happiness!!!“ kommentiert haben. Wir drücken jedenfalls die Daumen!

Weitere Infos im "Luxemburger Wort" (Luxemburg)

Kasachstan:  
Erinnerung an die Sowjetrepublik der Wolgadeutschen

Die "Deutsche Allgemeine Zeitung" wendet sich in dem Beitrag "Ende der Wolgarepublik: Deportation 1941 und Auflösung der ASSRdWD" einem bei uns weitgehend unbekanntem Thema zu. Anlaß ist der 95. Jahrestag der Gründung der ASSR der Wolgadeutschen. Erstaunlich dabei ist vor allem die Dimension der Dimension der auch als "Evakuierung" bezeichneten Aktion in der ehemaligen Sowjetunion: Bis Ende 1941 wurden 794.059 Sowjetbürger deutscher Nationalität aus dem europäischen Teil der Sowjetunion nach Sibirien und Kasachstan „umgesiedelt“... 

Weitere Infos in der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" (Kasachstan)

Österreich:
Damals, der 21. September

Die Krone-Zeitung schaut mit Krone.tv zurück auf den 21. September 1959 und die Südtirol-Frage.

Weitere Infos ain der "Kronen-Zeitung (Österreich)