Dienstag, 17. September 2019

Stettin von oben (3)


Stettin (PA). Alte Postkarten, alte Luftbilder können noch immer eine gewisse Faszination ausüben. Man kann sich der Wirkung aus der Vogelperspektive dabei kaum entziehen. Grund genug einmal einen Blick von oben auf die Mutter aller pommerschen Städte - Stettin - zu werfen.

Dieses Mal sind wir im direkten Anflug auf die Hakenterasse. Zu deren Füßen befand sich das sogenannte Dampfschiffsbollwerk, von wo die Stettiner Dampfschiffs-Gesellschaft J. F. Braeunlich den pommerschen Seebäderdienst zu den Ostseebädern aufrecht erhielt. Von hier aus pendelten beispielsweise die Schiffe "Hertha" und "Odin" - später auch die "Rugard" - in Richtung Saßnitz und Binz. Die beidseitig der Hakenterasse in Richtung Bollwerk mündende Straße ist die Admiral-Scheer-Straße. Auf der Hakenterasse trohnend befindet sich zentral das Museum der Stadt, linker Hand ist das ehemalige Gebäude der Landesversicherungsanstalt zu sehen, während rechter Hand der Regierungssitz deutlich erkennbar ist. Die kleine "Nase", die sich von links in das Bild schiebt ist der Bleichholm der Schlächterwiese.

Das deutlich auszumachende "Grün" hinter der Hakenterasse sind die Grabower Anlagen, die das "Schaufenster von Stettin" wie ein Gürtel umrahmen. Wenn wir den Blick in Verlängerung des Dampfschiffsbollwerkes in Richtung Norden / Ostsee gleiten lassen, können wir noch die Unterwiek mit der Häuserzeile zur Oder erkennen. Von hier aus könnte man in Fahrtrichtung Norden mit einem Schwenk nach links über die Blumenstraße und die Birkenallee auf die Grabower Straße zufahren und so die Grabower Anlagen umfahren.

Stettin von oben: