Donnerstag, 28. November 2019

Histrorische Pfarrscheune gerettet

Pfarrscheune im Wandel zum Dorf- und Gemeindezentrum (Foto: PEK / Katrin Krüger)
Wusterhusen (PA). Bereits vor zweieinhalb Jahren hat die Kirchengemeinde Lubmin-Wusterhusen die Idee entwickelt, ihre historische Pfarrscheune in Wusterhusen zu einem Dorf- und Gemeindezentrum umzugestalten, dass in unterschiedlichen Funktionen genutzt werden kann. Die Erstellung eines Konzepts und die Beantragung von Fördermitteln kosteten - wie auch die notwendigen amtlichen Prüfverfahren - viel Zeit. Und das obgleich dringender Handlungsbedarf bestand, da der Zustand der Fachwerkscheune bedenklich war: Das Dach war löchrig und das Gebälk durchfeuchtet. Nun liegt jedoch endlich eine Baugenehmigung vor und die Rettung des denkmalgeschützte Gebäudes kann erfolgen.

Katrin Krüger, Pastorin der Kirchengemeinde Lubmin-Wusterhusen, sagte dazu:

„Die Instandsetzung war die Voraussetzung für den Umbau, um damit die Scheune, die um das Jahr 1837 erbaut wurde, zu sichern.“

So mußten zunächst die Balken trocken gelegt und die Fachwerkkonstruktionen abgestützt werden. Dann sollen Veranstaltungsräume, eine Kaffeeküche und eine kleine Übernachtungsmöglichkeit sowie ein Sanitärbereich mit Toilette und Dusche geschaffen werden. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Eröffnung des Dorf- und Gemeindezentrums noch im Sommer 2020 erfolgen. Die bis dahin für das Projekt veranschlagten Kosten belaufen sich auf 435.000 EUR. 

Die Lehmwände der Pfarrscheune werden mit Staken und Lehm wiederhergestellt (Foto: PEK / Katrin Krüger)