Dienstag, 7. Januar 2020

Dei Nunnensee

"Die Nonne im Klostergarten" (1869) von Gabriel Max
 In helle Nachten, de keener weet,
Wenn alles schlöppt un schwiggt,
denn waast dei See; ein olles Leed
Speigelt sien klores Gesicht

Denn sühst du Nunnen, de bleik un schmal 
An sienen Grunnen gahn;
Sei kieken trurig vör sick dal
Un blieben nargens stahn.

Denn hürst du dat stähnen,
As Minschen in Not;
Un Klocken drähnen
Dump un dot. ---

Dor wieren Nunnen, sei süngen un lachten
Un drünken denn ´n Wien so rot;
Sei süngen un lachten un küßten de Nachten
Un danzten mit Düwel un Dot. ---

De Ier det sich apen,
Dat Warer kem baben,
Sei sünd all versapen;
Kein ein hät ´s begraben.


Tim 

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Weitere Informationen zum Nonnensee:
https://www.inselreport.de/2019/04/die-hochsten-pommerschen-leuchtturme.html   https://www.inselreport.de/2019/04/die-groten-pommerschen-inseln.html   https://www.inselreport.de/2019/11/die-erfolgreichsten-pommerschen-musiker.html https://www.inselreport.de/2017/10/enders-welt.html   https://www.inselreport.de/2017/10/mythos-stortebeker-2-die-rugenfestspiele.html   https://www.inselreport.de/2018/08/uber-ulrich-muther-seine-mitstreiter.html
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