Mittwoch, 1. Januar 2020

Mein Jahreswechsel in Saßnitz

Heute früh: Ruhe liegt über dem Hafen von Saßnitz
Liebe Saßnitzer,
nun ist die Ruhe eingekehrt. Die letzten Böller sind verhallt, der letzte Pulverdampf verflogen. Und wie von Geisterhand ist es plötzlich da: Das neue Jahr! 2020. - Allen Medien zum Trotz, die schon mal von den "goldenen 20ern" sprechen (ein Nachrichtensender!)... Eine unfehlbare Prognose: Ob Klima oder Wirtschaft - eigentlich weiß man immer ganz genau, was kommt. Außer beim Wetter der kommenden Tage (da gibt es dann doch schon mal Abweichungen). Was das Menschenwerk angeht, gilt aber weiterhin: Letztlich liegt es an uns, was wir aus der vor uns liegenden Zeit machen...

So war es auch noch in den letzten Stunden des abgelaufenen Jahrzehntes: Wer sich mit dem Bus in Richtung Binz aufmachte, hat schon mal nichts verkehrt gemacht. Besser als sich im eigenen PKW - Blech an Blech - in das Ostseebad zu quälen und dann den Stress zu haben, einen Parkplatz zu suchen. Zumal man nach dem (wie jedes Jahr) schönen Feuerwerk wieder bequem stündlich die Rückreise mit dem bunt glitzernd geschmückten Bus (und einem gut gelaunten Busfahrer - an dieser Stelle mal ein Dank an alle, die solche Tage möglich machen!) antreten konnte. Und: Obgleich die Fahrt bisweilen etwas kuschelig war (man durfte sich schon mal an seinem Nachbar reiben, so gut wurde das Angebot angenommen!), der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Das Feuerwerk um 18.00 Uhr in Binz
Dennoch gilt: Das Schönste an Binz ist der Blick auf Saßnitz! Zumindest ab dem Jahreswechsel. Denn mit dem tönernen Schlag der Uhr und dem Signal aus dem Schiffshorn im Hafen wurde hier wieder ein großes Feuerwerk in allen Teilen der Stadt abgebrannt. Dem schlechten Gewissen der letzten Tage zum Trotz.! Es gibt wohl Dinge, die man nicht einfach schlechtreden oder verbieten kann, auch wenn dies kein leichter Tag für alle war, die Hund oder Katze daheim hatten. Den besten Blick auf die Stadt und über die Prorer Wiek bis nach Binz hatte man diesmal natürlich wieder vom Rügen-Hotel. Zweifellos ein einmaliges Erlebnis! Man hört das Flirren und Pfeifen der Abschüsse und kann den niedergehenden Feuerregen fast auf Augenhöhe erleben. Es ist eben das, was wir aus diesem Jahreswechsel machen...
Blick über die Dächer unserer Heimatstadt
Und nachdem nun die bösen Geister mit viel Gedonner verjagt worden sind, sollte uns das neue Jahr zu Füßen liegen, um mit Zuversicht in die Zukunft zu schreiten. Vielleicht fangen wir ja in diesem Jahr mit den kleinen Dingen an. Sagen wir doch der / dem Liebsten mal wieder, warum wir sie / ihn schätzen oder haben ein gutes Wort für Freunde und Nachbarn. Einen guten Vorsatz dazu? Mindest ein Mal am Tag jemanden der uns begegnet, anlächeln. Keine Frage, wer so das neue Jahrzehnt beginnt, der könnte schon bald merken, dass sich auch in Saßnitz etwas verändert hat. Und das wäre ja schon mal ein Anfang und kostet (fast) nichts - außer: Überwindung!

Euch einen guten Start in das neue Jahr, alles Liebe und Gute! ;)
Euer Fiete
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