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22 Dezember 2020

TV-Tipp: "Die Nordstory Hiddensee"

Die Ruhe einer Insel - Hiddensee (Foto: © NDR/Steffen Schneider)

Hiddensee (PA). Helmut Gau ist Fischer, so wie sein Vater und Großvater. Vor 55 Jahren hat er mit seinem Beruf begonnen, mit Lehrausbildung - 3 Jahre in Saßnitz - und dann ging es in die Genossenschaft. Und dabei blieb es. Von Mai bis August, September stellt er immer noch dem Aal nach. Es war ein sogenannter Drei-Farben-Fisch, wie er erläutert: Der Aal wurde grün gefangen, braun geräuchert und schwarz verkauft...

Zu DDR-Zeiten galt Aal als eine Art zweite Währung und dafür bekam man früher fast alles. Gute Gründe um beim Fischen zu bleiben. Und auch heute finden sie noch guten Absatz. 20 Aalreusen hat er im Bodden noch gesetzt. Zwar könnte er 50 setzen, doch man muss ja nicht übertreiben...

Ein Team der "Nordstory" besuchte in diesem Jahr die Insel Hiddensee. Es ist gerade "Lockdown" wegen des Corona-Virus. Das schafft eine unheimliche Ruhe, denn es fehlt an Touristen. Dafür dringen aus einem Haus in Neuendorf ganz andere Klänge. Erzeugt werden sie von der gebürtigen Hiddenseerin Susanne Tode. Worauf Sie spielt? Das erfährt man am Mittwoch, den 23. Dezember 2020, um 15.00 Uhr im NDR-Fernsehen.