10 Februar 2021

Warnung: "Versucht so etwas nie wieder!"


Rügen (PA). Es gibt vieles, wo wir uns derzeit nur die Augen reiben: Einschränkungen der Grundrechte trotz sinkender positiver Fallzahlen, Gurgeln mit Whisky gegen Corona, der Bart muss ab wenn es um Masken geht, Unklarheit über die Vorbeugung durch Impfen und dann auch noch das "Einspannen" von Wissenschaftlern um die Maßnahmen für die Einschränkung von Grundrechten... - Wir sprachen dazu mit dem Mediziner Dr. med. Thomas Sarnes.

Herr Dr. Sarnes, die Ergebnisse der PCR-Tests bilden derzeit die Rechtfertigung für alles, was an Maßnahmen zur Einschränkung der Grundrechte unternommen wird - selbst wenn die positiven Fallzahlen sinken... Können Sie sich das noch erklären? 

Das zu erklären ist etwas komplexer aber nicht recht schwer. Das Wichtigste aber ist, dass wir ehrlich sind. Das betrifft aber nicht nur den PCR-Test. Aber, zurück zu Ihrer Frage: Der PCR-Test ist von je her das einzige Argument. Deshalb lassen Sie mich bitte dazu nochmals wiederholen, der Test weist einen Bestandteil eines Virus nach. Er kann nicht unterscheiden, ob es ein vermehrungsfähiges Virus, ein vollständiges Virus ist oder ob es sich um Virustrümmer nach einer immunologischen Auseinandersetzung des Körpers im Rahmen der Virusabwehr handelt. Der Test kann nicht entscheiden, ob es sich um einen Kranken handelt oder um einen Gesunden, an dem der Viruskontakt ohne Folgen vorbei gegangen ist. Der Test signalisiert nicht, ob der Proband Symptome hat oder nicht. Der Test sagt nichts aus über eine Infektion. Damit gibt es ein Problem! Die Voraussetzungen für das Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes sind mit 2 ganz klaren und für jeden verständlichen Definitionen abgesteckt. Im §2 IfSG Abs. 1 und 2 ist das definiert. Dort heißt es: 

 1. Krankheitserreger, ein vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles (weiterverbreitbares) Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann, 

 2. Infektion die Aufnahme eines Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus. 

Diese beiden Forderungen sind allein durch den PCR-Test nicht zu belegen. Alle übrigen Punkte stützen sich auf die Infektion, die aber nicht nachgewiesen ist. Und genau aus diesem Grund ist der PCR-Test als alleinige Diagnostik direkt am Menschen nicht geeignet und insbesondere nicht zugelassen. Das steht nebenbei auch auf jedem Begleitzettel des Test-Kid geschrieben. Das heißt, und ich hatte es Ihnen früher schon mal gesagt: Die Zahlen, mit denen man uns in den Medien der „Öffentlichen“ täglich erschrecken möchte und mit denen in den Talkshows irgendwelche Laien herumschwadronieren sagen gar nichts aus. Es sind einfach nur positive Testergebnisse, die man durch die gewählte Teststrategie nahezu beliebig gestalten kann. Nun hat die WHO kürzlich eine ganz wesentliche Veränderung der PCR-Test-Beurteilung empfohlen. Ich betone die WHO! Dort heißt es sinngemäß, dass die Aussage eines positiven Tests bei einem symptomfreien Gesunden nicht verwertbar ist. Es wird sodann zur Überprüfung ein 2. Test oder eine spezialisierte Beurteilung des Einzelfalles angeraten. 

Das wäre eigentlich die Wende im ganzen Geschehen. Nun wird Herr Prof. Drosten auf der Bundespressekonferenz gefragt, was er denn zu der Empfehlung der WHO meine und auf welche Daten und Studien er denn seine Beratung der Bundesregierung stützen würde. Er meint dazu, dass die Empfehlung der WHO für ihn nicht gelten würde, sie sei gerichtet an Länder mit schlecht ausgebildeten Ärzten und Laboren. 

Das hat mir eigentlich schon die Luft genommen und ist eine unglaublich überhebliche Aussage. Und zur zweiten Frage berichtet er, dass es (sinngemäß zitiert) keine harten Datenlagen oder Studien gebe, sondern er sich auf eher "anekdotische Daten" stützen würde. Das lassen Sie sich nun mal auf der Zunge zergehen und dann können wir weitersprechen, wenn Sie sich erholt haben. Anekdote bedeutet in der russischen Sprache „Witz“ und im wissenschaftlichen Kontext „Hören-Sagen“. 

Auf eine Frage zur praktischen Corona-Vermeidung freue ich mich schon die ganze Zeit: Gurgeln Sie auch schon mit Whisky gegen Corona?

Wie sind Sie denn heute drauf? Ich weiß, worauf Sie anspielen. Diesen Beitrag in der "Ostsee-Zeitung" habe ich auch gelesen und mich schon gewundert. Mit so einem Thema kann man in der heutigen Zeit vielleicht jemandem zu einem Doktortitel verhelfen. Diese Fragen wurden in den letzten Jahren längst beantwortet. Beim Gurgeln erreicht man gar nicht die Bereiche des hinteren Rachens. Da ist uns der Würgereflex im Wege. Ich weiß, dass manche Zahnärzte vernünftigerweise vor ihren Behandlungen solche desinfizierenden Mundspülungen machen lassen. Mit wieviel prozentigem Alkohol will man denn in Rostock gurgeln? Whisky wird da wohl nicht reichen…. Im Übrigen kann ich Ihnen berichten, dass eine Kollegin aus Aurich (Ostfriesland) von einem „Journalisten“ der "Ostfriesischen Nachrichten" in übelster und anmaßender Weise angegriffen wurde, weil sie u.a. ihren Patienten Mundspülungen empfohlen hat. Das hat nun nichts mit der Mundspülung zu tun, das hat damit zu tun, dass jeder „Heinz“, der schon mal eine halbe Stunde in einem Wartezimmer gesessen hat und zu Hause bei einem Nadelstich nicht gleich zu Boden geht, sich Medizinjournalist nennen darf. Er hat sie der Ärztekammer als Verharmloserin gemeldet . Da kann man den "Ostfriesischen Nachrichten" zu ihrem Personal wirklich gratulieren. Für mich sind diese Aktionen ein Beleg für die völlige Orientierungslosigkeit. 

Nun haben wir in einer Wochenendausgabe der Ostsee-Zeitung lesen müssen, dass FFP2-Masken (die die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig u.a. in Greifswald an OZ-Zusteller verteilt hat) gar nicht vor dem Virus schützen. Was sagen wir denn nun den Bartträgern, die ihr Barthaar dem Kampf gegen den Virus geopfert haben? 

Dieses ganze Hin und Her mit den Masken ist für mich nur noch lächerlich. In den Daten des RKI kann man, wenn man sie zusammenträgt und in einen ehrlichen und vernünftigen Kontext bringt, ganz klar belegen, dass die Masken, wie auch immer sie heißen, nichts bringen. Diese Aussage wird zwar einen Aufschrei geben, aber die Datenlage und die Studienlage ist klar. 

Es gibt massenhaft eindeutige Studien, über die aber nicht gesprochen wird. Nun rettet man sich auf die FFP 2-Masken. Da wird uns im Fernsehen erklärt, worauf wir achten sollen, CE -Zeichen, Nummer und was noch alles. Hätte man sich auch nur ein Mal an sachkundige Ärzte gewendet, dann hätte man erfahren, dass FFP2-Masken Arbeitsschutzmasken sind. Die trägt man z. B. im Staub. Und weil sie recht dicht sind und wie steife Tüten vor den Atemwegen hängen und so das so genannte Totraumvolumen und den Atemwiderstand erheblich vergrößern, hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Richtlinien herausgegeben, wann man diese Masken trägt bzw. tragen muss. 

Maximale Tragezeit 75 Minuten, dann 30 Minuten Pause, das ganze maximal 5 Zyklen am Tag und nach 2 Tagen jeweils 1 Tag komplett ohne Maske und maximal 3 Tage pro Woche mit FFP2-Maske. Dazu muss dem Träger vor der Anwendung eine körperliche Untersuchung in Bezug auf Tragetauglichkeit angeboten werden (s. auch DGUV Regel 112-190). Bleibt mir nur, den Bartträgern zu ihrem Gehorsam zu gratulieren und auf einen guten Bartwuchs zu hoffen. 

Geht es Ihnen auch manchmal wie bei der "Versteckten Kamera"? Ich hörte kürzlich, die Wirksamkeit der Impfungen gegen Corona wäre ab über 65 Jahren doch nicht gegeben. Will die Regierung uns nur testen? 

Ja, die Impfung ist schon ein Thema für sich. Vielleicht grundsätzlich dazu meine sehr persönliche Meinung. Der Impfstoff ist zugelassen. Daran kann ich nichts ändern. Das müssen die entsprechenden Institutionen verantworten und ich denke, dass sich hier die Verantwortlichen nicht hinter der Institution verstecken dürfen. Der Impfstoff hat, was viele nicht wissen, nur eine begrenzte Zulassung für ein Jahr. Bis Juni oder Juli, ich weiß es nicht ganz genau, steht eine neue Überprüfung an. Bis dahin muss der Hersteller der EMA, was die europäische Zulassungsbehörde ist, in über 20 Punkten Besserung oder zumindest Aufklärung nachweisen. Da geht es um viele wichtige Dinge wie Reinheitsnachweis, Chargengleichheit, Dosiswirkungsnachweis und vieles andere mehr. Diese Informationen kann man im öffentlichen Prüfprotokoll nachlesen. Allerdings braucht es hier Grundlagenwissen und Kenntnis der englischen Sprache. Das sind natürlich Hürden. 

Diejenigen aber, die jeder Kameralinse nachjagen um dort das Wort „Impfung“ reinzubrüllen, sollten sich über dieses Protokoll genau informieren. Und wenn sie das nicht tun oder zumeist vermutlich nicht verstehen, dann ist hier tiefes Schweigen die beste Taktik. Ich halte die Impfung der über 65-Jährigen auch für problematisch und vor dem Hintergrund der Studienkenntnisse halte ich auch die Impfung von Krankenhauspersonal für diskussionswürdig. Die Daten, die fehlen, sind gravierend. Aber, wir müssen jeden Menschen in seiner Angst dort abholen, wo er steht. Deshalb muss das auch jeder für sich entscheiden. 

Nun werfen die Kritiker der Regierung den herrschenden Politikern nicht nur die Untergrabung von Freiheit und Demokratie mittels rechtswidriger Verordnungen vor, die derzeit von Gerichten kassiert werden, sondern auch die Zerstörung unserer Wohlstandsgrundlagen durch Bilanzbetrug und Konkursverschleppung bei den Unternehmen. Was wäre denn, wenn die Politiker mit einer Charme-Offensive die Maßnahmen im Wahljahr einfach für beendet erklären? 

Nun, wenn ich an Ihre erste Frage erinnern darf, dann haben Sie einen Teil der Antwort. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung als Arzt im Ruhestand sage ich Ihnen, es würde gar nichts passieren. Aber wir wollen ja auch unsere Politiker nicht zu sehr erschrecken. Wir befinden uns aktuell in einer normalen und jährlich aufkommenden Erkältung-Grippe-Phase. Die kann man gerne politisch weg reden, da sage ich nur: von mir aus, aber es bringt nichts. Jedes Jahr haben wir diese Zeiten, das kann man mit Daten belegen und es bedarf eigentlich keiner Diskussion und vor allem bedarf es keiner Virologen. Jeder Hausarzt, der über eine Erfahrung von mehreren Jahren selbstständiger und vor allem eigenständiger Arbeit verfügt, spürt innerhalb der ersten 4-5 Tage, ob diese Phase ernst wird oder nicht. 

Ich hätte für die Politik schon einen Vorschlag. Man soll ja nicht immer nur meckern…. 

Sofortige Änderung der Teststrategie. Testzentren schließen, Routinetestungen unterlassen, Eingangstestungen in Kliniken beenden. Testungen werden nur noch in den Arztpraxen durchgeführt im Rahmen der Diagnostik und zwar nach Ermessen des Arztes. Ein Test, und es können in begründeten Fällen auch PCR-Tests sein (dafür sind sie ja eigentlich da) kann auch im Krankenhaus mal in einer Abteilung getestet werden, zur Diagnosefindung. Ich nenne das „Rückführung von Kompetenz“ vom Politiker zum Arzt. Dann werden wir auf ganz einfache Art nur noch die Kranken haben. Und dann dürfen wir auch diese Zahl, die wir ermitteln, Inzidenz nennen. Die Letalität von COVID-19 hat die WHO beziffert mit rund 0,14 %. Das ist nicht weltbewegend, weil wir diesen Wert dann ermitteln von den Kranken, nicht von den positiv getesteten Menschen. Abkehr von der 0-Covid-Strategie. Das ist so absurd und realitätsfern, dass ich mir Sorgen mache, weil diese „Wissenschaftler“ und „Experten“, die das unterstützen, junge Ärzte und Studenten ausbilden. Das ist erschreckend! Handel auf, Gaststätten, Theater, Kinos, Service, Tourismus, Schulen und Kitas auf. Wen ich jemanden vergessen habe, möge man mir verzeihen. Genaue Überwachung der Kliniken, nicht der Intensivstationen. Nicht nur, um die Bremse rechtzeitig zu ziehen, sondern um sich selbst zu beweisen, dass nichts Schlimmes passiert. Fernsehen und Radios aus oder nur Schmonzetten schauen, bis die Angst sich gelegt hat. Abstandsgebot erhalten auf ein lebensnahes Maß, wie die Menschen es natürlicherweise ohnehin tun. Die Masken weg, bestenfalls nur noch auf freiwilliger Basis für die Menschen, die es persönlich möchten, weil sie verängstigt bleiben und sich sicherer fühlen. Heime auf, Besuch für die Eltern und Großeltern ohne trennende Folien. Das ist für mich das Absurdeste und Menschenverachtendste, das ich in meinem 66-jährigen Leben je erlebt habe. Virologen in die Labors zurück und forschen lassen. Wir haben bisher keine evidenten, also belastbaren Daten die auch einem fachkundigen Peer Review standhalten, auch nicht zu den Mutationen. Wir hören nur vom Konjunktiv. Journalismus zur Besinnung kommen lassen. Parlamentarismus wiederherstellen und dann als erstes erkennen: Wir sind Bürger dieses Landes. Wir sind gebildete Menschen mit der Fähigkeit, uns zu informieren, mit der Fähigkeit unsere Alten zu beschützen. Wir sind Menschen, die wissen, dass ihre Eltern und Großeltern nicht eine vulnerable Gruppe sind. Sie sind einfach nur, nachdem sie dieses Land aufgebaut haben, in Würde alt geworden und haben sich mit ihren Gebrechen und Begleiterkrankungen arrangiert und wissen sehr genau, dass dieses, ihr Leben endlich ist. Sie haben eine Lebenserwartung, die zumeist sehr präzise ist. Sie wissen, dass Lebenserwartung nicht bedeutet, wie alt ich werde. Es bedeutet, was ich von meinem Leben erwarte. Das bedeutet, Freiheit, Lachen, Besuch, Rente, die mir gestattet auch Obst zu essen ohne vorher rechnen zu müssen, es bedeutet eine Rente, von der ich vielleicht am Ende des Monats auch dem Enkel mal 5 Euro zustecken kann und zu genießen, wie er oder sie sich darüber freuen. Auch alte Menschen haben noch das Bedürfnis, anderen Gutes zu tun. 

Das alles müssen unsere „Experten“ und aberschlauen Politiker neu lernen. Und was sie ganz besonders lernen müssen: 

Wir haben sie gewählt, weil wir ihnen vertraut haben. 
Wir haben darauf gehofft, dass sie klug, flexibel und schnell sind. 
Wir sind Bürger dieses Landes und wir sind nicht die Untertanen der Politiker, die man mal so ohne klare Fakten, ohne sachliche Begründung und nur auf der Grundlage anekdotischer Daten wegsperren und sie nicht in ihrer Bewegungsfreiheit und Kommunikation einschränken darf. 
Wir sind auch nach einem Jahr nicht in der Lage die Kranken zu identifizieren, zu bewerten und den Toten eine klare und vernünftige Todesursache zuzuordnen, auch wenn wir, die wirklichen Mediziner, das leicht könnten. Daran, an dieser Unfähigkeit sollten sich Politiker und „Experten“ orientieren. Das Virus kennt keine Ländergrenzen. Es agiert überall gleich und es mutiert überall gleich, seit Millionen von Jahren. Wir leben immer noch! Und die WHO hat eine Empfehlung für alle Länder dieser Welt gegeben. Und daran sollten wir uns halten. Auch unsere vermeintlich unübertreffbaren Experten. 

Das klingt ja sehr interessant und optimistisch. Aber: Haben Sie nicht die Sorge, dass wir uns damit auf dünnes Eis begeben könnten? 

Nein, ganz und gar nicht. Um meine Position zu begründen, muss ich mich etwas über den medizinischen Tellerrand hinausbewegen. Es muss für einen mündigen Bürger auch eine politische Sichtweise erlaubt sein. Natürlich ist man auch schnell in einer Schublade, in die man eigentlich nicht gehört. Also, wir sprachen zwar schon darüber, aber es ist sicher vernünftig nochmal zusammenzufassen. 

Wir befinden uns bis Ende März in einer infektionsträchtigen Jahressaison, wie jedes Jahr. Die vom RKI, vom DIVI und vom statistischen Bundesamt erfassten Daten belegen ganz klar: Das Gesundheitswesen war zu keinem Zeitpunkt überlastet oder auch nur gefährdet. 

Die Lockdowns haben nichts bewirkt und bewirken auch nichts, zumindest nichts Positives, so die Daten und die WHO. Der PCR-Test ist in seinen Ergebnissen bisher falsch bewertet worden und muss neu beachtet werden, so die WHO in der Veröffentlichung vom Januar 2021. 

Es gibt keine Infektionen ohne Symptome. Die wissenschaftlichen Studien von Prof. Ioannidis, der auch mit seiner wissenschaftlichen Gruppe der WHO zuarbeitet, hat ganz klare Aussagen über die Unsinnigkeit der gegenwärtigen Situation getroffen. Die in vielen Studien belegte Unwirksamkeit von Masken, der ignorierte Protest von tausenden Ärzten und Pflegekräften und eine unerschütterliche Datenlage beim RKI, die aber nicht veröffentlicht wird und vermutlich gar keine Beachtung findet. 

Was steht dagegen? 

Dagegen steht eine Gemeinschaft von Wissenschaft, die Leopoldina, die sich nach und nach aufzuweichen scheint, weil einige Mitglieder die Art der unwissenschaftlichen Argumentation nicht mehr mittragen können und wollen. 

Dagegen steht scharfe wissenschaftliche Kritik am PCR-Test,

Dagegen steht eine Regierungschefin, die in der Bundespressekonferenz erklärt, dass sie sich zwar mit Wissenschaftlern unterhalten würde, sie aber eigentlich nur politische Entscheidung treffe. 

Dagegen steht ein Gesundheitsminister, der in der Bundespressekonferenz berichtet, dass evidente Daten nicht vorliegen aber in der Zukunft die ganze Lage auf Evidenz analysiert werden müsse.

Dagegen steht ein virologischer „Berater“, der in der Bundespressekonferenz von fehlender Datenlage spricht und dass die Basis aller Beratung seine anekdotischen Daten seien.

Dagegen steht die Aussage dieses Virologen Drosten, dass die Veröffentlichung der WHO, wie bereits vorhin bemerkt für ihn und für Deutschland keine Relevanz habe. 

Dagegen stehen eine zerstörte Wirtschaft, zerstörte Seelen, verängstigte Alte und Kinder und dagegen steht Unehrlichkeit. 

Dagegen steht Grundgesetzverletzungen in eklatantem Ausmaß. 

Dagegen steht Kriegsrhetorik, ausgeschaltete Parlamente und die für mich klare Erkenntnis: die deutsche und internationale Politik steckt in einer psychologischen Falle, zumindest im Umgang mit ihren Völkern. 

Warum lassen sich die Parlamente einfach auskoppeln und warum reden sie in den Regierungsparteien und regierungswilligen Parteien dieser Regierung zum Munde? Weil sie keine politische Karriere machen, wenn sie nicht „zur Stange halten“ und Rückgrat zeigen würden. Weil sie ihre Wähler, die sie mit Hoffnungen versehen in die Parlamente gewählt haben einfach vergessen haben. Es geht ja auch schließlich um gutes Einkommen und Rente. Wir haben aber ein ernstes Problem. Wir leben in einem Grundrechtsstaat. Die Grundrechte müssen wir uns also nicht durch Gehorsam oder Unterwürfigkeit verdienen. Diese Grundrechte stehen uns mit dem Tag unserer Geburt zu. 

Und damit das so bleibt, sind diese Grundrechte und damit auch wir nach GG Artikel 1 Abs. 3 vor der Übergriffigkeit des Staates geschützt. Dort heißt es: „Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht“. Das bedeutet, wenn man uns per Gesetz etwas abverlangt, dann bleiben die Grundrechte oberstes Maß für den Gesetzgeber. Im Ausnahmefall muss diese Einschränkung begrenzt und begründet werden. Und ich sage Ihnen, sowohl die Bundesregierung als auch die Landesregierungen haben keine Daten, keine Dokumentation und keine Argumente, die einer Prüfung auf Richtigkeit und Wissenschaftlichkeit standhalten. Sie argumentieren im Ton der Verzweiflung und in der Beschwörung von Szenarien, die unglaubwürdig geworden sind. Und sie tun es trotzdem im Ton der Verzweiflung des Unwissenden. Und nun frage ich Sie, wer steht hier auf dünnem Eis? 


(Quelle: Youtube-Kanal von "Welt" Nachrichtensender)


Nun berichtete die Welt am vergangenen Wochenende, dass das Bundesinnenministerium 2020 mehrere Wissenschaftler dafür einspannte, die Corona-Maßnahmen des Ministeriums zu rechtfertigen. Nur durch Juristen, die sich den Zugang zum Schriftverkehr erstritten, wurde dies auch öffentlich. Was sagen Sie dazu? 

Ja, ich hörte davon und man kann es ja auch nachlesen. Gut, wäre es auf irgendeinem Medium erschienen, dann würde ich sagen: Vorsicht. Aber, „Die Welt“ ist ein seriöses Medium, das den anderen Blättern der Wirtschaftspresse nicht nachsteht. 

Wenn das so stimmt, dann haben wir eine sehr ernste Situation, die überhaupt noch nicht überschaubar ist. Es gibt von der Seite des „Spiegel“ schon vorsichtige aber deutliche Erörterungen dazu. Es ist allerdings eine extrem kritische Situation. Das betrifft dann nicht nur das Innenministerium. Die haben vielleicht unter Wegbereitung des Ministeriums alles andere möglich gemacht. Nicht zufällig mussten der angeblich 200 Seiten starken Mail-Verkehr langwierig eingeklagt werden. Was bedeutet das? 

Aus meiner Sicht geht es hier um die gesamte Regierung, die alle mit einbezogen wurden. Es geht um das Ansehen der deutschen Wissenschaft und es geht um das Ansehen Deutschlands, die mit dem PCR-Test und seiner beabsichtigten Untauglichkeit Unglück über die Welt gebracht haben. Davon haben alle, die Bundesregierung insgesamt, das RKI, alle Ministerpräsidenten und mindestens die Gesundheitsminister gewusst. 

Das bedeutet eine bisher nie da gewesene politische Krise, die mit einzelnen Rücktritten vermutlich nicht erledigt sein wird. Vor dem Hintergrund, dass der Bundestag mit einigen Ausnahmen der Bundeskanzlerin und dem Gesundheitsminister zum Munde geredet hat, sich aus seiner Verantwortung nahezu widerspruchslos auskoppeln lassen hat, stehen aus Sicht des Grundgesetzes schwerwiegende Probleme auf der Tagesordnung. Das gilt auch für die Länderparlamente. Die Ministerpräsidenten haben sich hier zu „Alleinherrschern“ stilisiert, sie haben nicht auf die Parlamente gehört, sie haben diese Vorgänge wissentlich mitgetragen. So lastet auch nun die Verantwortung allein auf deren Schultern. Allein der gesunde Menschenverstand muss auch jedem Nichtmediziner den Zweifel vermittelt haben. Was aber noch interessanter ist, das sind die Medien. 

Erinnern wir uns noch an Herrn Bundespräsidenten Wulff? Wegen eigentlich unbedeutender Kleinigkeiten, die im gerichtlichen Verfahren als nichtig erklärt wurden, haben sich die Medien auf ihn gestürzt und zwar alle. 24 Stunden am Tag bis er nicht mehr konnte. Sie haben seine Familie zerstört, sie haben ihn gedemütigt und letztlich gestürzt. 

Und nun? Haben Sie schon was gehört? Seit dieser Veröffentlichung sind schon einige Tage vergangen. Schweigen im Walde. Somit stehen die Vorstände der Medien und auch jeder einzelne Journalist zur Diskussion. Das gleiche gilt für die „Wissenschaftler“, die die Wissenschaft verraten haben. Hier müssen Lehrstühle und leitende Positionen frei werden. Da sind viele „Ärzte“ dabei. Hier stehen Approbationen zur Disposition. Ärzte wurden entlassen, weil sie sich geäußert haben und nun auch noch recht hatten. Uns steht eine tiefgreifende demokratische Krise ins Haus, die alle Beteiligten umreißen muss. Für Nachsicht und akzeptierten menschlichen Irrtum wurde zu lange gelogen und betrogen. Dafür ist der angerichtete Schaden zu groß. Und die Konsquenzen müssen energisch sein, dass alle Regierungen in der Zukunft lernen: 

„Versucht so etwas nie wieder!“ 

Mit der Darstellung der Probleme, die wir vorhin schon besprochen haben kommt nun die Erkenntnis, dass hier schwerwiegend offenbar sogar mit krimineller Energie agiert wurde zum Schaden des deutschen Volkes und zum Schaden Europas und der Welt. Für mich bedeutet das, die Pandemie ist vorbei, die Einschränkungen der Menschen und der Grundrechte ist vorbei, der Lockdown ist vorbei und deshalb unverzüglich Normalität, die alte Normalität wíeder herzustellen. Wie sich die Medien da herauswinden werden wir sehen und wie auch immer sie das versuchen, es wird unbeschreiblich peinlich sein. Aber das, was in der Welt veröffentlicht wurde sollte auch stimmen. 


https://www.inselreport.de/2019/04/die-hochsten-pommerschen-leuchtturme.html   https://www.inselreport.de/2019/04/die-groten-pommerschen-inseln.html   https://www.inselreport.de/2019/11/die-erfolgreichsten-pommerschen-musiker.html https://www.inselreport.de/2017/10/enders-welt.html   https://www.inselreport.de/2017/10/mythos-stortebeker-2-die-rugenfestspiele.html   https://www.inselreport.de/2018/08/uber-ulrich-muther-seine-mitstreiter.html
https://www.inselreport.de/2019/12/schloss-putbus-zum-wiederaufbau.html   https://www.inselreport.de/2019/10/nord-stream-2-wettlauf-mit-der-zeit.html   https://www.inselreport.de/2018/07/ein-besuch-der-hydrierwerke-politz.html