05 März 2021

Unter Druck: "Landrat muss liefern!"

Stralsunder Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Vorpommern-Rügen

Stralsund (PA). Wie die Kreistagsfraktion Bürger für Vorpommern-Rügen / Freie Wähler mitteilt, war für die das Ergebnis des Bund-Länder-Gipfels mehr als enttäuschend. In Vorpommern-Rügen mit den zwei wichtigsten Tourismusdestinationen Rügen & Fischland-Darß-Zingst sei die Tourismuswirtschaft im Grunde der wichtigste Wirtschaftszweig und ein Hauptarbeitgeber. Allerdings ist ausgerechnet der Tourismus in den gefassten Beschlüssen nicht vorgekommen - was inakzeptabel wäre. 

Die Fraktion stellt zudem fest, dass ohne eine Öffnung der Hotels und der Lokalitäten dies dem Handel relativ wenig nützen würde, da den Geschäften die Laufkundschaft weiterhin fehle - auch wenn die Öffnung des Einzelhandels ein erster Ansatz sei, wie Mathias Löttge, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion Bürger für Vorpommern-Rügen/Freie Wähler betonte. Zudem meinte er:

„Unsere Fraktion erwartet jetzt von Landrat Dr. Kerth, dass er sich konsequent dafür einsetzt, alle nun eröffneten Möglichkeiten zu ergreifen, um den Menschen und den Unternehmen in unserem Landkreis ihre Freiheiten zurückzugeben. In dem Zuge wird weit mehr vom Landrat erwartet, als sich nur zu einer Beratung mit einigen regionalen Wirtschaftsvertretern zusammenzuschalten. Landrat Dr. Kerth muss jetzt vorweg marschieren und liefern, auf dass der Einzelhandel und die Kultur sowie in der Folge der Tourismus nebst Gastgewerbe in Vorpommern-Rügen wieder in Gang kommen. Unsere Fraktion nimmt den Landrat daher beim Wort, wenn er auf Facebook erklärt, dass er sich beim morgigen MV-Gipfel tatsächlich für die Öffnungsmöglichkeiten in Vorpommern-Rügen stark machen wird.“

Die Fraktion merkte außerdem an: Nachdem Landrat Dr. Stefan Kerth zunächst in einem Statement auf seiner Facebook-Seite im Nachgang der Bund-Länder-Beratung erklärt hatte, dass er nun erst einmal mit einigen Vertretern und Multiplikatoren der regionalen Wirtschaft über die Beschlüsse beraten wird, betonte er dort per Video nur wenige Stunden später, sich am Freitag bei der Landesregierung so zu positionieren, dass Vorpommern-Rügen von den nun geschaffenen Öffnungsmöglichkeiten Gebrauch machen wird.
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