Weiterführende Informationen

31 März 2021

Wissenschaft oder Politik? Impfschutz oder Impfrisiko?

 

Rügen (PA). Heute, am Mittwoch, den 31. März 2021, sprachen wir mit dem Mediziner Dr. med. Thomas Sarnes über die "Osterruhe" und die Entschuldigung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie den Impfstoff Astrazeneca, die drei-Säulen-Strategie der Bundesregierung und das bevorstehende Osterfest.

Herr Dr. Sarnes, was sagen Sie zur "Osterruhe" und wie fanden sie die Entschuldigung zur Zurücknahme der Bundeskanzlerin?

Dr. med. Th. Sarnes: Unser Gespräch fängt ja heute gut an. Was die Osterruhe angeht gibt es sicherlich unterschiedliche Blickwinkel. Die vielen Menschen, die durch die Maßnahmen der Regierungen ohnehin nichts tun können, deren Geschäfte und sonstige Einrichtungen geschlossen wurden, sind ohnehin zu Hause. Denen wird es vermutlich egal sein. Was aus meiner Sicht das Problem ist, das sind die großen Betriebe, die noch arbeiten und ganz besonders sehe ich das Problem mit dem geradezu fahrlässigen Umgang mit der Kirche. Abgesehen davon sollten eigentlich eine Bundeskanzlerin und auch die Ministerpräsidenten wissen, wie der Weg ist, einen Ruhe- bzw. Feiertag ins Leben zu rufen. Vor diesem Hintergrund habe ich da einen anderen Blick. Es bewegt mich das Gefühl, dass sie sich nicht bei ihren Bürgern, sondern bei der Kirche und der „Wirtschaft“ entschuldigt hat, denn da gab es mit Sicherheit erheblichen Stress, um nicht Druck zu sagen.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin treibt noch ein weiteres Thema um. Stichwort: "Astrazeneca". Erst wurde damit geimpft, dann gab es Komplikationen und die Impfung wurde gestoppt. Dann hat sich der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für die Fortsetzung des Impfens ausgesprochen. Nun sind Todesfälle bekannt geworden... Wie kann man die Vorgänge der vergangenen Wochen einordnen?

Dr. med. Th. Sarnes: Dieses ganze Thema ärgert mich sehr. Der Grund ist, dass wir Ärzte eine große Verantwortung haben, größer, als sich ein Politiker vorstellen kann. Dieser ganze Impfprozess ist für mich ohnehin problematisch. Da diskutiere ich nicht darum, ob Impfung oder nicht. Ich habe früher auch geimpft und war mir immer klar, dass ich es in jedem einzelnen Fall mit gesunden Menschen zu tun habe. Es gab früher, als Medizin noch von Ärzten gemacht wurde den Grundsatz, niemals in eine aktive bzw. laufende Krankheitswelle hinein zu impfen. Aber gut, vielleicht hat sich ja auch hier, seit Medizin von Politikern gemacht wird, die „Erkenntnis“ geändert. Aber, das war nicht Ihre Frage. Wir haben hier ein Problem. Die Zulassung der Impfstoffe ist befristet. Das hat einen Grund. Es sind so viele Daten noch nicht bekannt. Der Wirkmechanismus ist besonders. Ob er funktioniert weiß man noch nicht. Das hat Herr Professor Wieler ausdrücklich gesagt. Ich will dieses unseelige, um nicht zu sagen lächerliche und ebenso unverantwortliche Zitat nicht nochmals strapazieren. Es gab ein Interview bei NBC News mit dem CEO von Pfizer, Albert Bourla, und dort wird in einer erschreckenden Klarheit die Wahrheit gesprochen. Übrigens auch nachzulesen im „New England Journal of Medicine“ in einer Ausgabe im Januar, meine ich. Er wird dort gefragt, ob es Daten gibt, die eventuelle Risiken der neuen mRNA-Impfmethodik näher beschreiben. Nein, das könne er nicht, dazu müsse man erst die bisher durchgeführten Impfungen und ihre Daten auswerten. Er wird ferner gefragt, wie sicher denn die Wirksamkeit, also die Effizienz der Impfungen ist. Das, so Herr Bourla, könne man noch nicht sagen. Es müssen die Daten ausgewertet werden und damit ist eigentlich erst ab Oktober zu rechnen. Herr Bourla würde, so hat er gesagt, sich nicht impfen lassen. Nun werden Sie sich fragen, warum gerade Oktober. Im Oktober erwarten wir, wie jedes Jahr, den Beginn der neuen Erkältungssaison, die dann so ab der 42./43. KW von der Grippesaison abgelöst wird. Das ist wie jetzt gerade auch eine normale, planbare Erkältungswelle. Jeder Hausarzt weiß das, aber nicht die selbsternannten Epidemiologen. Jetzt haben wir eine sogenannte „3. Welle“ mit „Wellenbrecher“ und „Notbremse“, und im Oktober wird es dann vermutlich die „4. Welle“ genannt oder gar „Tsunamiwelle“, der man mit „Rettungsanker“ begegnen muss und will und wird. Vor dem Hintergrund dieser sehr dünnen Datenlage muss jeder einzelne Impfzwischenfall genau bewertet werden. Das müssen Fachleute machen. Dazu gibt es das „Paul-Ehrlich-Institut“, leider eine politisch abhängige Behörde. Auf jeden Fall hat sich hier ein Gesundheitsminister, also ein Bankkaufmann, absolut herauszuhalten.

Hier geht es um Menschenleben, die ja von jedem in jeder Talkshow so gepriesen werden. Und dann kann es auch nicht sein, dass nun nur Frauen unter 55 Jahren berücksichtigt werden sollen. Ist ein Rentnerleben weniger wert? Wo gibt es denn sowas? Die Impfung mit diesem „Impfstoff“ ist aus meiner Sicht vollständig auszusetzen. Hier übernehmen Herr Spahn und Frau Merkel eine Verantwortung, die sie nicht tragen können.

Der Mechanismus der Entstehung dieser Thrombosen ist eigentlich schon einige Jahre bekannt. Und die Obduktionen von Prof. Dr. Püschel haben in einer großen Zahl der Fälle diese disseminierten Thrombosen gezeigt. So also rate ich den Politikern, und zwar allen, sich hier herauszuhalten. Den Impfärzten rate ich sehr, ihre Impfkandidaten sehr sehr genau aufzuklären. Wir sind Ärzte!!!

Die Strategie der Bundesregierung besteht aus den drei Säulen Masken, Testen und Impfen. Bei den Masken haben sich Politiker erst mal zu ihrem eigenen Vorteil bedient. Die Tests halten über 80% der Bürger bei einer aktuellen OZ-Umfrage nicht für den richtigen Weg (Stand: 18.31 Uhr), um die Corona-Zahlen einzudämmen. Und: Am 27. März 2021 machte u.a. das ZDF darauf aufmerksam, dass die Impfung kein 100%iger Schutz vor einer Infektion ist. Was bleibt dann von der Strategie noch übrig, um Vertrauen zu gewinnen?

Dr. med. Th. Sarnes: Ja, die Strategie der Bundesregierung. Lassen Sie mich bitte ein paar grundsätzliche Bemerkungen machen. Wir müssen hier trennen zwischen der Wissenschaft und der Politik. Die Wissenschaft arbeitet auf der Basis von Daten. Die Daten werden ermittelt, gesammelt, liegen übrigens seit April/Mai 2020 hinreichend vor, und werden dann bewertet. Bei der Bewertung gibt es immer unterschiedliche Blickwinkel und unterschiedliche Ergebnisse. Und dann fängt die Wissenschaft an. Der Wissenschaftler geht dann in den wissenschaftlichen „Streit“. Er sucht förmlich nach dem, der ihn von seinem Irrtum überzeugen kann, um so einer Fehlbeurteilung zu entgehen. Und in diesem Prozess spielt die Wissenschaftsphilosophie eine Große Rolle. Sie setzt den Rahmen für die Bewertung und den Rahmen für eine Risiko-Nutzen-Analyse. Und dabei würde von dem, was wir hier gerade erleben, nicht viel übrigbleiben. Die Politik handelt nach anderen Motiven. In einer Situation wie derzeit täte sie gut daran, auf die Wissenschaftler zu hören, aber das würde vermutlich alles in Frage stellen. Und deshalb hören wir nur inhaltsfreies „Geschwafel“, keine Fakten keine Begründungen und nur Durchhalteparolen. Was mir persönlich Angst macht, ist diese Leichtigkeit und Hemmungslosigkeit, mit der sie unsere Grundrechte nehmen und diese dann, wenn wir artig machen was sie sagen, als Privilegien angeboten werden. Die Regierung handelt auch auf den Rat von „Wissenschaftlern“. Die letzte wissenschaftliche Äußerung von Herrn Prof. Drosten war, dass im Falle von Virusinfektionen Masken gar nichts brächten. Da ist für alle Maskentypen die Datenlage ganz schlecht. Das stimmt. Das hat der Gesundheitsminister auch zitiert. Aber dann war mit der Wissenschaftlichkeit Schluss. Und nun werden wir von der Polizei gejagt, wenn wir keine von den sinnlosen Masken tragen. Unsere Politiker sitzen einem grundsätzlichen Irrtum auf. Ich möchte nicht das Gespräch mit dem Wort „Lüge“ verschärfen. 1. Es gibt keine Infektionskrankheit ohne Symptome. Wer keine Symptome hat, ist gesund, Punkt, Ende, Aus. Und 2. Ist es nicht möglich, mit dem PCR-Test Infektionen nachzuweisen. Ein positiver Test bei einem symptomlosen Menschen sagt gar nichts aus. Das sagt übrigens auch die WHO-Deutschland macht weiter. Lockdowns bringen außer Schaden keinen positiven Effekt, sagt die WHO-Deutschland macht weiter. Und so könnte man noch einiges benennen. Vor dem Hintergrund dieser falschen Behauptungen wäre die Testidee verständlich. Aber die Behauptungen sind falsch und die Teststrategie hilft nur einem, dem Hersteller der Tests. Vielleicht auch noch dem Einen oder Anderen, aber die Journalisten sind ja in Narkose. Schauen Sie, ein positiver Test führt dazu, dass der vermeintlich Kranke weggesperrt ist. Was soll das? Man kümmert sich um den, ja um wen denn eigentlich? Ach ja, um das Virus. So, und die Impfung bietet keinen Schutz, sie bringt aber ganz klar Risiken mit sich. Wir haben laut WHO eine IFR (Infektionssterberate) von eigentlich 0,14-0,2%. Ich betone die WHO und wir reden von der Weltbevölkerung. Das bedeutet, dass 99,8 - 99,86 % der Weltbevölkerung die Krankheit überleben oder gar nicht erleben. Was also soll eine so überstürzte Impfhysterie bei so wenig Datenlage, mit einem völlig neuen Impfstoff, von dem wir nicht wissen, wie zerstörerisch der Eingriff in unser Immunsystem, in eine der heiligsten und wichtigsten Systeme des biologischen Lebens, sein könnte.

Die WHO rät dringend ab, einen europäischen Impfpass einzuführen-Deutschland macht weiter. Ich sage nur Vorsicht vor solcher Politik. Die Politik wird in dieser ganzen Frage scheitern. Das kann auch nicht anders sein, wenn Politiker versuchen Medizin zu betreiben bzw. medizinische Probleme politisch zu lösen.

Herr Dr. Sarnes, nun stehen wir wenige Tage vor den Osterfesttagen. Wie werden sie Ostern verbringen? Fliegen Sie, wie 40.000 deutsche Touristen, nach Spanien oder fahren Sie nach Schweden?

Dr. med. Th. Sarnes: Ja, die Osterfeiertage. Ich bin kein gläubiger Mensch. Ich habe aus einigen wertvollen Erfahrungen mit gottesgläubigen Menschen, mit Gott Frieden geschlossen. So werde ich das Gefühl eines Feiertages haben.

Was sollen wir mit dieser peinlichen, fast zynischen Lüge mit „Spanien“. Ich möchte schon gerne unserer Ministerpräsidentin den Rücken stärken. Ich würde schon gerne mit ihr klären, was es bedeutet, wenn die Bundeskanzlerin den Ministerpräsidenten droht. Sie soll unser MV öffnen. Sie soll den Menschen in diesem Urlaubsland eine Chance geben. Sie soll mit dem sinnfreien und nicht zielführenden Testwahnsinn aufhören. Wie ich hörte, sollen schon 88% der Bevölkerung MV das nicht mitmachen wollen. Der Zugang zu einem „Was-auch-immer“ nur mit einem aktuellen negativen Test ist der größte Unsinn, den ich je gehört habe und das werden die Menschen nicht befolgen.

In ca. 2 Wochen werden die Zahlen ohnehin zurück gehen, wie jeder Hausarzt weiß. Das wird man politisch mit höheren Testzahlen vielleicht noch eine Woche vertuschen können und auch wollen. Und dann werden sich alle Politiker wieder selbst belügen und erzählen, dass es der Effekt des Lockdowns gewesen sei. Ich würde mir wünschen, dass sie den anderen Bundesländern beweist, dass alles gut wird, wenn man den Menschen im Lande vertraut. Zu keinem Zeitpunkt der Pandemie gab es auch nur im Ansatz eine kritische Situation in den Krankenhäusern, auch aktuell nicht. Auch diese Daten sind unmissverständlich und sind von jedem einsehbar. Wer etwas andseres öffentlich behauptet, der tut das nicht ohne Lohn. Sie muss bei der Kanzlerin keine ihrer Entscheidungen durchsetzen. Sie ist unsere Ministerpräsidentin und der Landesverfassung und den Bürgern, ihren Wählern, verpflichtet. Sie muss sich darüber klar sein, dass der Satz, das Virus ist noch unter uns richtig ist, und da bleibt es auch. Wir hören gerade im Hintergrund, dass im Fernsehen das Fatique-Syndrom als Covid-Folge (long Covid) lamentiert wird. Dieses Syndrom chronischer Müdigkeit und chron. Erschöpfung gibt es schon lange. Es ist nicht selten ein eigenes Bild, geht aber oft bei Krebs, Rheuma und/oder verschiedenen Infektionskrankheiten mit einher. Das hat nichts speziell mit Corona zu tun. Also hoffe ich, dass sich die Menschen nicht wieder damit und den Mutationen neue Angst machen lassen. Das ist eine Methodik, über die man viel in der Lehre der Sozialpsychologie nachlesen kann. Und wir sollten nicht vergessen, derzeit kommt man nur ins Fernsehen, wenn man sagt, was dort gebraucht wird. Und ein Politikberater ist nur dann ein Berater, wenn er sagt, was man in der Politik hören will. Leider ist es so, davon muss man ausgehen.

Ja, und auch zu Ostern werde ich viel arbeiten zu dem Thema und hoffe auf eine Wiederauferstehung des Mutes der Menschen, des Verstandes bei den Politikern und besonders des Wiederkehrens elterlichen Schutzes für die Kinder, an denen man sich aktuell vergreift. Auf alle Fälle muss ich Ihnen sagen, dass ich trotz des Osterfestes zunehmend ungehalten werde. Ich staune wirklich, dass sich die deutsche Ärzteschaft und auch die Ärztekammern das bieten lassen. Ach und noch eine Hoffnung habe ich, dass endlich bei den Medien die Narkose nachlässt. Besinnen sie sich und verraten sie nicht ihre Berufsehre und die Menschen, die auf ihre journalistischen Fähigkeiten seit über einem Jahr bauen.

Darf ich mir zu Ostern was wünschen?

Natürlich, zu diesem besonderen Anlass... ;)

Dr. med. Th. Sarnes: Ich möchte einen Appell richten.

Ich bitte die Amtsärzte sich darüber klar zu sein, dass sie verantwortlich sind für diese Zahlen. Sie sind auch Ärzte und wissen, was sie da tun. Sie sollten wissen, dass es keinen Sinn macht, gesunde, also symptomlose Menschen zu testen. Halten Sie sich bitte an die Empfehlung der WHO vom 15.1.21.

Ich bitte die Ärzte in diesem Land, sich ihrer Würde, ihrer Ehre und ihres Eides zu erinnern. Lassen sie sich nicht einschüchtern und ich bitte die Ärztekammern, den Kollegen in dieser Situation zur Seite zu stehen.

Ich bitte die Polizei von ganzem Herzen, ebenso aufmerksam wie maßvoll zu sein. Sie sind auch Väter, Ehemänner und haben Freunde und Verwandte. Sie alle und wir müssen uns auch in die Augen schauen können.

Ich bitte die Politiker in diesem Land, sich endlich mit der Materie zu beschäftigen. Sie können nicht mehr sagen, dass sie manche Dinge nicht gewusst haben. Jeder 10-Klassenschüler ist in der Lage zu rechnen und Diagramme zu verstehen, also auch sie. Haben sie Vertrauen in die Menschen und gehen sie davon ab, die Menschen wie dumme Kinder zu bevormunden.

Frohe Ostern!

Das wünschen wir auch Ihnen und allen Lesern.