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04 März 2021

Ausbau der Zusammenarbeit in der Metropolregion Stettin

Blick von der Stettiner Hakenterasse auf die Oder, die Lebensader der Metropolregion
Stettin (PA). Obgleich die Corona-Rahmenbedingungen die Zusammenarbeit in der Metropolregion Stettin nicht vereinfachen soll sie dennoch ausgeweitet werden - so hieß es auf einer digitalen Sitzung des Wirtschaftskreises Metropolregion Stettin der IHK Neubrandenburg in der letzten Woche.

Um dies umzusetzen wurde eigens eine neue Arbeitsgruppe für die Koordinierung der Aktivitäten in der Corona-Pandemie von Vertretern von dies und jenseits der Oder, unter Einbindung der IHK Neubrandenburg,  gegründet. Dabei ist das Ziel, die Metropolregion Stettin zu einem logistischen Zentrum wachsen zu lassen, wie der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann (SPD) während der Veranstaltung betonte. Dies eröffne auch Möglichkeiten im Umfeld der Odermetropole. Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für den östlichen Landesteil:

„Wie diese Chancen im Detail aussehen und welche Rolle die IHK bei der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen auf diesen Wirtschaftsfeldern spielen kann, müssen wir in weiteren Zusammenkünften noch vertiefen.“

Dazu beitragen könnte in jedem Falle eine Gewerbeflächendatenbank, die auf Initiative der IHK Neubrandenburg entwickelt werden soll. Dahlemann sieht dabei sowohl in Vor- als auch Hinterpommern und in Brandenburg hervorragende Bedingungen für Investoren mit gut erschlossenen Gewerbe- und Industriegebieten die sich zwischen den beiden Großstädten Stettin und Berlin anbieten. Wie es in diesem Zusammenhang hieß, soll auch die Vermarktungsoffensive des Großgewerbestandortes Berlin-Stettin in Pasewalk bereits wirken.